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Ins Netzmanagementsystem integrierte Synchronisationslösung Notfallnetzbetreiber setzt auf OSA 5411

| Autor / Redakteur: Dirk Srocke / Dipl.-Ing. (FH) Andreas Donner

Der Betreiber des belgischen Behördennetzes für Notfallkommunikation setzt auf die Synchronisationslösung Oscilloquartz OSA 5411 – und will die zehn Provinzen des Landes so mit präzisen Frequenz-, Phasen- und Tageszeitinformationen versorgen.

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Die Installation des Netzelements OSA 5411 erfolgte ohne jegliche Betriebsunterbrechungen.
Die Installation des Netzelements OSA 5411 erfolgte ohne jegliche Betriebsunterbrechungen.
(Bild: Oscilloquartz)

Der belgische Netzbetreiber ASTRA hat die OSA 5411 in einem neuen Synchronisationsnetz implementiert, das aktuell über 70.000 Geräte verbindet. Der zu ADVA Optical Networking gehörende Anbieter Ocsilloquartz hatte das nun eingesetzte Netzelement bereits im März vorgestellt.

Aufgebaut wurde das Netz von Arcadiz Telecom. Jürgen Poels, Leiter der Abteilung Radio Networks Systems and Transport bei ASTRID, berichtet: „Oscilloquartz und Arcadiz Telecom haben eine Lösung entwickelt, die sich vollständig in unser bestehendes Netzmanagementsystem integrieren lässt. Hinzu kommt, dass die Installation ohne jegliche Betriebsunterbrechungen erfolgte und wir in jeder Phase des Prozesses auf beide Teams zählen konnten.“

Oscilloquartz beschreibt die OSA 5411 als branchenweit erstes Gerät für Zugangsnetze, das über Rubidium-basierte Zeitreferenz- und Synchronisationsfunktionen sowie einen einzigartigen Holdover-Algorithmus verfüge. Dies ermögliche bei Ausfällen globaler Navigationssatellitensysteme (GNSS) eine deutlich längere Überbrückungszeit für Frequenz- und Phaseninformation. Die Synchronisationslösung lasse sich zudem einfach im Zusammenspiel mit der optischen Übertragungstechnik von ASTRID – der ADVA FSP 3000 – konfigurieren.

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