Aktuelle Secure Enterprise VPN Server

NCP optimiert VPN-Gateway

| Autor / Redakteur: Bernhard Lück / Andreas Donner

Der Virtual Secure Enterprise VPN Server sei ab Version 12.10 an das zentrale Management angebunden.
Der Virtual Secure Enterprise VPN Server sei ab Version 12.10 an das zentrale Management angebunden. (Bild: NCP)

NCP hat seine VPN-Gateways Secure Enterprise VPN Server und Virtual Secure Enterprise VPN Server aktualisiert. Die Version 12.10 biete neue Features wie die IPv4/IPv6-Dual-Stack-Unterstützung sowie die Erreichbarkeit identischer Remote-IP-Adressbereiche im IIoT-Bereich.

Über das VPN-Gateway können mobile und stationäre Mitarbeiter in einem unternehmensübergreifenden Datennetz integriert werden. Zu den Besonderheiten zählen laut NCP eine ausgeklügelte Mandantenfähigkeit, die VPN Path Finder Technology sowie weitere Security-Features wie die Unterstützung von Zertifikaten mit elliptischen Kurven. Ab Version 12.10 werde innerhalb des VPN-Tunnels sowohl IPv4 als auch IPv6 unterstützt.

Des Weiteren sei ein typisches IIoT-Szenario adressiert worden: Die innerhalb eines Remote-Networks angebundenen Maschinen- und Anlagennetze können sich überlappen, sodass sich viele Hundert Maschinen die gleichen internen IPv4-Netzwerke teilen. NCP habe das Problem, wie einzelne Maschinen in potenziell identischen Zielnetzen adressiert werden können, gelöst. Das VPN-Gateway könne sicherstellen, dass ausschließlich die zur Wartung anstehende Maschine und ausschließlich der ausgewählte Servicetechniker über eine verschlüsselte, sichere Verbindung miteinander Daten austauschen dürfen, und das auch nur zeitlich begrenzt.

Einige neue Features betreffen ausschließlich die virtuelle Appliance: Der Virtual Secure Enterprise VPN Server sei ab Version 12.10 an das zentrale Management angebunden und lasse sich mit dem Secure Enterprise Management Server zentral verwalten. Hierbei könnten Konfigurationen und Zertifikate verteilt werden. Darüber hinaus würden ab Version 12.10 die Virtualisierungsumgebungen Microsoft Hyper-V für Windows Server 2016 und 2019 sowie Debian KVM Version 9.9.0 unterstützt.

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