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Fliegender Wechsel vom WLAN zum Mobilfunknetz Mitarbeiter der KWS Saat AG müssen stets erreichbar sein

| Autor / Redakteur: Yvonne Giebels / Ulrike Ostler

In den Gewächshäusern und Produktionsanlagen der KWS Saat AG ist bei technischen Störungen schnelle Hilfe gefragt. Allerdings kann GSM-Mobilfunk in Bereichen wie Kellern oder Neubauten mit speziell beschichteten Fenstern nicht oder nur ungenügend empfangen werden. Deshalb wurde die bestehende IP-fähige, konvergente Kommunikationsplattform mit einem Wireless LAN für die drahtlose Sprach- und Datenkommunikation ergänzt.

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Das große KWS-Areal in Einbeck erfordert Fixed Mobile Convergence, Bild: Siemens
Das große KWS-Areal in Einbeck erfordert Fixed Mobile Convergence, Bild: Siemens
( Archiv: Vogel Business Media )

Vor allem im Herbst und Winter herrscht Hochbetrieb auf dem Firmengelände der KWS Saat AG. In den Aufbereitungsanlagen im südniedersächsischen Einbeck wird dann das Zuckerrübensaatgut, das in Frankreich und Italien vermehrt wurde, für die Aussaat im nächsten Frühling vorbereitet. In einem mehrstufigen Arbeitsprozess müssen die Samenkörner zunächst gereinigt, nach Korngrößen sortiert, mit einer nährstoffreichen Masse umhüllt und zu kleinen Kugeln geformt, angefeuchtet und wieder getrocknet werden.

Mehr als 6.000 Tonnen Saatgut bereitet das Unternehmen so jährlich Charge für Charge auf und prüft es mehrfach auf seine Qualität, bevor schließlich im Frühjahr der Versand an die Landwirte erfolgt. Ein sensibler Arbeitsprozess, der kaum Unterbrechungen erlaubt.

„Wenn eine Maschine wegen Störungen längere Zeit ausfällt, ist das biologische Material unter Umständen nicht mehr keimfähig“, erläutert Ralf Augenreich, Leiter Technik-Administration bei der KWS. Pro Charge könne auf diese Weise schnell ein Schaden von 50.000 bis 100.000 Euro entstehen.

weiter mit: Erreichbarkeit ist ein Muss

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