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Fliegender Wechsel vom WLAN zum Mobilfunknetz

Mitarbeiter der KWS Saat AG müssen stets erreichbar sein

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Störungsfreie Gesprächsübergabe

Um auf dem Firmengelände die optimale Funk-Abdeckung zu erreichen, führten die Experten des Telefonanlagenherstellers zunächst Referenzmessungen durch. Besonderes Augenmerk wurde bei dieser Ausleuchtung natürlich auf die Bereiche gelegt, in denen kein GSM-Empfang besteht.

Heute deckt KWS etwa 80 Prozent des Geländes mit 200 Hipath WirelessAccess Points ab. Derzeit nutzen knapp 100 Mitarbeiter die Dual-Mode-Handys. „Dazu gehören die Produktionsleiter, die komplette Abteilung für Instandhaltung, die Verantwortlichen für die Gewächshäuser, die Gärtner sowie einige Wissenschaftler und Planer“, zählt Netzwerkchef Augenreich auf.

Außerdem kommt das neue Funknetz inzwischen auch für die Datenübertragung zum Einsatz, etwa dann, wenn Handwerker oder Produktionsmitarbeiter Daten ablesen und weitergeben müssen. Für die mobile Datenerfassung (MDE) gibt es derzeit 50 weitere Endgeräte mit einem Barcode-Scanner.

„Diese MDEs kamen auch vor dem Aufbau des WLAN schon zum Einsatz, waren aber natürlich nicht ständig online“, erklärt Einkaufsleiter Flemnitz. Vielmehr waren die Mitarbeiter zwecks Auslesung auf dem Firmengelände unterwegs und haben ihr Lesegerät abends in eine Docking-Station gelegt, damit die Daten dort ausgelesen werden konnten.“

Das sei ein Nachteil, wenn Anlageparameter möglichst schnell neu eingestellt werden sollten. „Heute können wir beispielsweise Produktionsdaten einlesen, übertragen und, falls nötig, sofort ändern“, so Flemnitz über die Vorteile seiner aktuellen Lösung.

Über die Autorin

Yvonne Giebels ist freie Fachjournalistin in Düsseldorf.

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