Orange Business Services, Cisco und Kunden kooperieren

Lokale Netze werden Software-Defined

| Autor / Redakteur: Dirk Srocke / Andreas Donner

Die SD-LAN-Lösungen sollen im Rahmen des „Open Labs-Programms“ entwickelt werden.
Die SD-LAN-Lösungen sollen im Rahmen des „Open Labs-Programms“ entwickelt werden. (Bild: Orange Business Services/ YouTube)

Gemeinsam mit ihren Kunden wollen Orange Business Services und Cisco ein SD-LAN schaffen. Ziel sei eine zentral verwaltete Netzwerkarchitektur, die einfach zu integrieren sei sowie Sicherheit und Benutzererlebnis optimiere.

Kein Tippfehler: Orange Business Services und Cisco Systems (Cisco) arbeiten tatsächlich an einem SD-LAN, also einem Software-Defined Local Area Network. Dabei wollen die beiden Partner allerdings auf ihren Erfahrungen mit SD-WANs aufbauen. Sachin Gupta, Senior Vice President, Produktmanagement, Enterprise Networking bei Cisco erläutert: „Aufbauend auf unserer Zusammenarbeit mit Orange im Bereich Intent-based Networking expandieren wir nun von SD-WAN auf SD-LAN und bieten Multi-Domain-Segmentierung, Automatisierung und Analytik.“

Was ist Intent-based Networking?

Definition

Was ist Intent-based Networking?

01.08.18 - Das Paradigma eines Intent-based Networking soll Administratoren entlasten und agilere Netze ermöglichen. Die werden nicht mehr fehlerträchtig über Parameter konfiguriert, sondern passen sich selbstständig Geschäftszielen an. lesen

Mit ihrem Engagement reagieren die Unternehmen nach eigenem Bekunden auf ein ungebremstes Wachstum von Geräten, mobilen Anwendungen und Daten – das traditionelle Netzwerke enorm belaste sowie Komplexität und Zugangsanforderungen drastisch erhöhe. Abhilfe schaffen soll das SD-LAN mit einer zentral verwalteten, kabelgebundenen und kabellosen Netzwerkarchitektur, die einfacher zu integrieren, zu betreiben und auszuführen sei.

Für Campus-Wi-Fi-Netzwerke löse SD-LAN dabei Probleme bei Bereitstellung und Sichtbarkeit. Es könne Dienste, Zugriff und Nutzung in Netzwerken effektiv überwachen und alle wichtigen Upgrades vorwegnehmen, um den Anforderungen der Mobilfunknutzer gerecht zu werden. SD-LAN biete einen hochsicheren, identitätsgesteuerten Zugriff und definiere die Benutzer, Gegenstände und Geräte, die auf das Netzwerk zugreifen können. Der Zugriff könne auf einer granularen Ebene gewährt oder widerrufen werden, beispielsweise beim Einrichten von Gast-Wi-Fi-Gruppen.

Die SD-LAN-Lösungen sollen im Rahmen des „Open Labs-Programms“ entwickelt und auf die geschäftliche Anforderungen sowie Anwendungen einzelner Kunden mit Netzwerkautomatisierung, Analytik und Sicherheit zugeschnitten werden.

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