Core- und Edge-Switches zum 20jährigen Jubiläum von Allied Telesis

Layer 2 und Layer 3 Switches mit hoher Skalierbarkeit und QoS für Triple Play und NGN

06.02.2008 | Redakteur: Andreas Donner

Der modulare Advanced Layer 3 Switch „SwitchBlade x908“ (oben) und der stapelbare managed Layer 2 Switch AT-8000GS von Allied Telesis
Der modulare Advanced Layer 3 Switch „SwitchBlade x908“ (oben) und der stapelbare managed Layer 2 Switch AT-8000GS von Allied Telesis

Mit den stapelbaren managed Layer 2 Gigabit Switches der Familie AT-8000GS und dem modularen Advanced Layer 3 Switch „SwitchBlade x908“ bringt Allied Telesis pünktlich zu seinem 20jährigen Firmenjubiläum zwei hochskalierbare Switch-Systeme für den Edge- bzw. Core-Bereich auf den Markt, die sich speziell für den Einsatz in Next Generation Networks und Triple-Play-Infrastrukturen eignen.

Mit der neuen Familie stapelbarer Managed Layer 2 Gigabit Switches AT-8000GS – Nachfolger der populären 8000s-Familie – präsentiert Allied Telesis nach eigenen Angaben die derzeit einzigen „true – not virtual – stackable“ Layer 2 Gigabit Switches des Marktes. Die Geräte sind in Ausführungen mit 24 Ports (mit oder ohne Power-over-Ethernet-Funktionalität) und als 48-Port-Modelle erhältlich.

Bis zu sechs Switches lassen sich miteinander verbinden und dann wie ein einzelnes Gerät ansprechen und verwalten. Damit eignen sich die zuverlässigen Geräte für mittelständische Unternehmen ebenso wie für große Konzerne und ermöglichen auf einfache Art und Weise ein „Mitwachsen“ der IT-Infrastruktur mit dem Unternehmen.

Die True-Stacking-Technologie erlaubt zudem Link Aggregation, die Konfiguration von virtuellen LANs (VLAN) und Port Mirroring über den gesamten Stack hinweg.

Alle Geräte der 8000GS-Familie verfügen über vier SFP-Kombinations-Ports (SFP = Small Form-factor Pluggable), die standardmäßig als 10/100/1000T-Ports ausgeführt sind und zu optischen SFP-Schnittstellen umgerüstet werden können.

Management und Sicherheit

Für das Management der Geräte kommt entweder das lokale oder das via Telnet, SNMP oder Webinterface fernbedienbare standardkonforme Command Line Interface (CLI) des Betriebssystems AlliedWare Plus zum Einsatz.

Für die Sicherheit der speziell für den Einsatz am Netzwerkrand konzipierten Geräte stehen zahlreiche Features, darunter IEEE 802.1x und RADIUS zur Verfügung. TACACS+ vereinfacht zudem die differenzierte Administration der Security-Features und über so genannte Gast-VLANs können sich physikalische eingeloggte Gast-Nutzer nur in speziell freigegebenen Netzwerkbereichen tummeln, ohne ein Sicherheitsrisiko für das gesamte Unternehmensnetz darzustellen.

Mit den 8000GS-Switches lässt sich der Netzwerkverkehr mit acht unterschiedlichen Prioritätsstufen versehen und in vier Queues pro Port einsortieren, um eine schnelle und effiziente Weiterleitung des Daten-, Video- und Audio-Traffics zu ermöglichen. Damit empfehlen sich die Gigabit-Switches besonders für einen Einsatz in Triple-Play-Umgebungen bzw. NGN-Infrastrukturen.

Preise und Verfügbarkeit

Die Switches der AT-8000GS-Familie sind ab Ende Februar erhältlich. Als Preise gibt der Hersteller 1.154 Euro für das 24-Port-Modell ohne, und 2.000 Euro für die Version mit PoE an. Der 48-Port Layer 2 Switch, der grundsätzlich nur ohne PoE-Feature erhältlich ist, schlägt mit 2.154 Euro zu Buche.

Modular Core Switch

Ebenfalls pünktlich zu seinem zwanzigjährigen Firmenjubiläum präsentiert der einstige Transceiver-Hersteller Allied Telesis ein neues High-End Core-Produkt: den modularen Advanced Layer 3 Switch „SwitchBlade x908“.

Der drei Rackeinheiten hohe x908 ist mit einer 640Gbps-Backplane für volle Non-Blocking-Konfiguration ausgestattet und verfügt über acht 30Gbps-Expansion-Bays, die mit bis zu vier verschiedenen Modulen bestückt werden können. Damit erlaubt der x908 nach Herstellerangaben eine höhere Port-Granularität als jede andere Vergleichbare Lösung.

Jeweils zwei der mit bis zu 96 Gigabit PoE-Ports oder 8 10GbE-Schnittstellen (16 beim Einsatz eines XEM-2XP-Moduls) bestückbaren Geräte können über den auf der Geräterückseite integrierten 80Gbps Stacking-Link zu einem Systemverbund verschaltet werden. Das so skalierte System lässt sich wie ein Einzelgerät ansprechen und bietet damit neben der ohnehin redundant und hot-swappable ausgelegten Netzteil- und Ventilator-Bestückung eine noch höhere Ausfallsicherheit. Auch der mittels EPSR (Ethernet Protected Switched Ring) in weniger als 50 Millisekunden realisierbare Link-Failover des x908 trägt zur Hochverfügbarkeit des Netzwerks bei.

Um speziell für skalierbare Infrastrukturen die nötige Investitionssicherheit zu schaffen und den bestmöglichen Grundstein für ein zukünftiges Netzwerkwachstum zu legen, lassen sich bei dem modularen x908 über ein optionales XEM-STK-Modul sogar bis zu vier Geräte zu einem System verbinden. Damit erreicht das Gesamtsystem eine maximale Ausbaustufe von bis zu 336 Gigabit Ethernet-Ports in einem einzigen Stack und bietet für heute kleinere, aufstrebende Unternehmen genügend Wachstumsspielraum für die Zukunft.

Preise und Verfügbarkeit

Die Systeme der SwitchBlade-x908-Familie und die zugehörigen Einschubmodule sind ab sofort erhältlich. Den Preis für das Grundsystem x908 gibt Allied Telesis mit 6.031 Euro an. Preise für die Bay-Module nennt der Hersteller auf Anfrage.

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