FTTH Conference 2014: Neue Karten für Zugangsplattform Milegate

Keymile-Lösungen für aktive und passive optische Netze

| Autor / Redakteur: Bernhard Lück / Andreas Donner

Laut Keymile können Netzbetreiber mit Milegate alle Breitbandtechnologien von ADSL2+ über VDSL2 mit Vectoring bis hin zu aktiven und passiven optischen GbE-Anschlüssen einsetzen.
Laut Keymile können Netzbetreiber mit Milegate alle Breitbandtechnologien von ADSL2+ über VDSL2 mit Vectoring bis hin zu aktiven und passiven optischen GbE-Anschlüssen einsetzen. (Bild: Keymile)

Keymile wird auf der FTTH Conference 2014 neue Milgate-Karten vorstellen. Die Multi-Service-Zugangsplattform unterstützt aktives und passives optisches Ethernet und sei für einen leistungsfähigen und wirtschaftlichen FTTx-Breitbandausbau geeignet.

Laut Hersteller Keymile können Netzbetreiber mit Milegate alle Breitbandtechnologien von ADSL2+ über VDSL2 mit Vectoring bis hin zu aktiven und passiven optischen GbE-Anschlüssen einsetzen und so mit einer einheitlichen Zugangsplattform alle auf Kupfer und Glasfaser basierenden Breitbanddienste realisieren. Bedingt durch eine kompakte Bauweise mit hoher Port-Dichte und niedrigem Energieverbrauch eigne sich Milegate sowohl für den Einsatz in Vermittlungsstellen als auch in Außengehäusen.

Mit der neuen GPON-Karte seien Netzbetreiber in der Lage, mit Milegate in passiven optischen Netzen eine große Zahl von Privathaushalten mit einem schnellen Breitbandzugang anzuschließen. Über passive optische Splitter würden sich an jeden der vier Ports der Karte bis zu 128 Endkunden anschließen lassen. Pro GPON-Port biete die Karte eine Bandbreite von bis zu 2,5 GBit/s in Downstream- und 1,25 GBit/s in Upstream-Richtung. Ein mit GPON-Karten voll ausgebauter Milegate könne somit bis zu 80 GPON-Ports aus einem 8-HE-Subrack bereitstellen.

Netzbetreiber könnten GPON-Karten zusammen mit Karten für aktive optische Netze in einem Milegate-Zugangsknoten einsetzen und damit beispielsweise Privatkunden mit passiven optischen Netzen und Geschäftskunden mit aktiven optischen Netzen anbinden. Die Milegate-Architektur mit einer Systemkapazität von 400 GBit/s könne die Basis für einen nachhaltigen FTTH-Ausbau bilden. Alle Milegate-Karten und die damit bereitgestellten Dienste werden zentral über die Netzwerkmanagement-Lösung UNEM von Keymile verwaltet. Netzbetreiber könnten damit Kosten sparen und die Bereitstellungsprozesse mit nur einem Elementmanager für alle Dienste vereinheitlichen.

Die FTTH Conference 2014 findet vom 18. bis 20. Februar im Messezentrum Stockholmsmässan in Stockholm (Schweden) statt. Keymile wird dort an Stand G08 vertreten sein.

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