Knapp 3 Milliarden Nutzer

Jubiläum: 50 Jahre E-Mail

| Autor / Redakteur: Bernhard Lück / Andreas Donner

E-Mails zählen vor allem in der Geschäftswelt nach wie vor zu den beliebtesten Kommunikationsmitteln.
E-Mails zählen vor allem in der Geschäftswelt nach wie vor zu den beliebtesten Kommunikationsmitteln. (Bild: © – sdecoret – stock.adobe.com)

Die E-Mail und mit ihr das @-Zeichen sind seit Jahrzehnten feste Bestandteile unserer alltäglichen Kommunikation – und die Erfolgsgeschichte geht weiter: Ende 2019 wird mehr als ein Drittel der Weltbevölkerung E-Mails nutzen. Der Programmentwickler eM Client blickt auf die E-Mail ganz allgemein und die eigene Historie zurück.

Es ist 50 Jahre her, dass sich das Konzept der Informationsübertragung von einem Computer zum anderen weiterentwickelt hat. Trotz der verschiedenen Messaging-Kanäle, die uns heute zur Verfügung stehen, sind E-Mails nach wie vor eines der beliebtesten Kommunikationsmittel, insbesondere in der Geschäftswelt. Laut dem Email Statistics Report 2015–2019 von The Radicati Group wird die Zahl der weltweiten E-Mail-Nutzer bis Ende 2019 auf über 2,9 Mrd. steigen. Die folgende Zeitleiste von eM Client führt zurück zu dem Moment, in dem das At-Zeichen eingeführt, die E-Mail in unser alltägliches Kommunikationsmittel verwandelt und so ein Bestandteil unseres Lebens wurde.

1969: Die erste „E-Mail“

Die erste elektronische Nachricht zwischen zwei Computern wurde über ARPANET, eines der weltweit ersten Computernetzwerke, gesendet. Beim Versuch, das Wort „Login“ zu übertragen, stürzte das System ab. Die Programmierer konnten die Nachricht eine Stunde später erneut senden.

1971: Einführung des Zeichens @

Der amerikanische Computerprogrammierer Ray Tomlinson (1941–2016) führte das At-Zeichen ein, damit Nachrichten auf bestimmten Maschinen an bestimmte Benutzer gerichtet werden konnten.

1973: E-Mail wird zum Standard

Darpa, die Agentur des US-Verteidigungsministeriums, schlägt den ersten E-Mail-Standard vor, der 1977 innerhalb von ARPANET fertiggestellt wurde. Dieser enthielt allgemeine Dinge wie Ein- und Ausgangsfelder und die Möglichkeit, E-Mails an andere weiterzuleiten, die ursprünglich keine Empfänger waren.

1989: Compuserve startet internetbasierten E-Mail-Service

Compuserve war der erste Onlinedienst, der Internetkonnektivität über Wählverbindungen anbot. Dessen proprietärer E-Mail-Service ermöglichte es anderen Internetnutzern, sich gegenseitig E-Mails zu senden.

2009: eM Client startet

Zu diesem Zeitpunkt waren bereits mehrere E-Mail-Anbieter wie Gmail, Outlook und Yahoo Mail auf dem Markt, aber eM Client sah das Potenzial, ein komplettes E-Mail-Programm mit einer modernen und einfachen Benutzeroberfläche sowie erweiterten E-Mail-Management-Funktionen zu entwickeln.

2017: eM Client führt PGP-Verschlüsselung ein

In der Version 7.1 bietet der eM Client eine integrierte PGP-Verschlüsselung. Diese ist einfach einzurichten, auch für Benutzer ohne Vorkenntnisse in PGP. Der eM Client ist kompatibel mit E-Mail-Kontos von fast jedem Anbieter, einschließlich Microsoft Outlook, Outlook Express, Windows Mail, Windows Live Mail, Windows Live Mail, Thunderbird und The Bat.

2019: E-Mail-Kommunikation nimmt weiter zu

Im Jahr 2015 wurden 205 Mrd. E-Mails gesendet und empfangen. Laut dem Email Statistics Report 2015–2019 von The Radicati Group wird erwartet, dass diese Zahl bis Ende 2019 auf über 246 Mrd. anwächst. Der Bericht zeigt auch, dass 2015 pro Benutzer und Tag 122 Geschäfts-E-Mails gesendet und empfangen wurden. Diese Zahl wird bis Ende 2019 voraussichtlich auf 126 Nachrichten pro Geschäftskunde ansteigen. Der eM Client wird von mehr als 1,5 Mio. Menschen weltweit sowie von 30.000 Unternehmen genutzt, darunter Firmen wie Toyota, DPD und McDonalds.

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