Umfragen zur Expansion der IT

IT ist überall

| Autor / Redakteur: Bernhard Lück / Andreas Donner

Eine „IT is Everywhere“-Umfrage von SolarWinds befasst sich mit der Sichtweise deutscher Endnutzer auf die sich wandelnde Technologielandschaft in Unternehmen.
Eine „IT is Everywhere“-Umfrage von SolarWinds befasst sich mit der Sichtweise deutscher Endnutzer auf die sich wandelnde Technologielandschaft in Unternehmen. (Bild: Bild: SolarWinds)

SolarWinds-Umfragen ergaben: Die Hälfte der deutschen Endnutzer verbindet immer mehr private Geräte mit Unternehmensnetzwerken, verwendet cloudbasierte Anwendungen bei der Arbeit und arbeitet außerhalb des Büros – und übertragt dabei die alleinige Verantwortung den IT-Experten.

SolarWinds hat bei seinen anlässlich des IT Professionals Day 2016 am 20. September durchgeführten „IT is Everywhere“-Umfragen unter IT-Experten festgestellt, dass sich die IT über die herkömmlichen Grenzen der unternehmenseigenen Geräte und lokalen Technologie hinaus ausweitet. Die Folge seien höhere Anforderungen an IT-Experten bei der Verwaltung von Technologie, die bisher nicht zu ihrem Aufgabenbereich gehörte.

Nach Angaben von SolarWinds befasst sich die erste Umfrage mit der Sichtweise deutscher Endnutzer auf die sich wandelnde Technologielandschaft in Unternehmen und die damit verbundene Rolle der IT-Experten. Gegenstand der zweiten Untersuchung sei die entsprechende Sichtweise der IT-Experten.

Die Befragung führte SolarWinds zufolge zu wichtigen Ergebnissen:

34 Prozent der angestellten deutschen Endnutzer geben an, dass sie mehr (unternehmenseigene und private) Geräte mit Unternehmensnetzwerken verbinden, als dies vor zehn Jahren der Fall war, und zwar durchschnittlich drei Geräte mehr pro Benutzer.

64 Prozent der Endnutzer geben an, dass sie einen Laptop/Desktop-Computer mit Unternehmensnetzwerken verbinden, 47 Prozent ein Smartphone und 18 Prozent einen Tablet-Computer.

27 Prozent der Endnutzer geben an, dass sie ein nicht so gängiges elektronisches Gerät mit Unternehmensnetzwerken verbinden, z.B. Bluetooth-Lautsprecher, Streaming-Media-Player, tragbare Technologie (Wearables) und E-Reader.

Die von deutschen Endnutzern verwendete Technologie befindet sich zunehmend außerhalb der lokalen Infrastruktur des Arbeitgebers, z.B. cloudbasierte Anwendungen und mit der Arbeit verbundene Ressourcen, die außerhalb des Büros genutzt werden:

  • 60 Prozent der IT-Experten weltweit sagen, dass ihre Unternehmen die Nutzung cloudbasierter Anwendungen erlauben/fördern. 71 Prozent schätzen außerdem, dass Endnutzer mindestens gelegentlich von der IT nicht sanktionierte cloudbasierte Anwendungen verwenden.
  • 43 Prozent der deutschen Endnutzer geben an, dass sie diese cloudbasierten Anwendungen – sowohl von der IT erlaubte und von der IT nicht sanktionierte Anwendungen – bei der Arbeit nutzen.
  • 35 Prozent der Endnutzer geben an, dass sie regelmäßig mit der Arbeit verbundene Anwendungen außerhalb des Büros auf unternehmenseigenen oder privaten Geräten verwenden.

Obwohl die deutschen Endnutzer mehr Technologie verwenden, die sich oft der Kontrolle der IT-Experten ihrer Arbeitgeber entzieht, halten sie diese IT-Experten dennoch weiterhin für die Performance dieser Technologie verantwortlich:

  • 62 Prozent der IT-Experten geben an, dass die Erwartung, dass die mit Unternehmensnetzwerken verbundenen privaten Geräte der Endnutzer unterstützt werden, deutlich höher ist als vor zehn Jahren. 51 Prozent der Endnutzer erwarten, dass die IT-Experten ihrer Arbeitgeber die Performance dieser Geräte sicherstellen.
  • 43 Prozent der IT-Experten geben an, dass die Endnutzer erwarten, dass Probleme bei privaten Geräten genauso schnell behoben werden wie bei unternehmenseigenen Geräten und Technologien.
  • 69 Prozent der Endnutzer geben an, dass sie erwarten, dass die IT-Experten ihrer Arbeitgeber die Performance von cloudbasierten Anwendungen sicherstellen, die bei der Arbeit verwendet werden. 64 Prozent der Endnutzer gehen sogar so weit zu sagen, dass die IT-Experten ihrer Arbeitgeber dafür verantwortlich sind, wenn diese Anwendungen nicht erwartungsgemäß funktionieren.
  • 64 Prozent der IT-Experten geben an, dass die Endnutzer erwarten, dass Probleme bei cloudbasierten Anwendungen genauso schnell behoben werden wie bei lokalen Anwendungen (Anwendungen, die direkt von der IT-Abteilung verwaltet werden).
  • 39 Prozent der Endnutzer erwarten, dass mit der Arbeit verbundene Anwendungen, die außerhalb des Büros verwendet werden, dieselbe Performance bieten und denselben Support durch die IT-Experten ihrer Arbeitgeber erhalten. Demgegenüber geben 83 Prozent der IT-Experten an, dass sie zumindest gelegentlich derartigen Support anbieten.

„Die Ergebnisse zeigen, dass die Endnutzer heutzutage mehr als je zuvor die Grenzen der herkömmlichen IT über die vier Wände ihrer Unternehmen hinaus ausweiten“, erläutert Joseph Kim, Senior Vice President & Chief Technology Officer bei SolarWinds. „Die IT ist im Prinzip überall anzutreffen. Deshalb wird von IT-Experten zunehmend erwartet, dass sie für die ständige Verfügbarkeit und Performance jeglicher Geräte und Anwendungen sorgen, von denen viele wahrscheinlich nicht ihrer Kontrolle unterliegen. Jede Branche hat die Auswirkungen der zunehmenden Abhängigkeit von Technologie gespürt, aber in keiner Branche so stark wie in der IT-Branche selbst. Zu Ehren der IT-Experten weltweit freuen wir uns deshalb über den zweiten jährlichen IT Professionals Day und möchten damit darauf hinweisen, wie hart diese IT-Experten tagtäglich arbeiten, um für den reibungslosen Betrieb der Unternehmen zu sorgen.“

Die erste der beiden Umfragen, an der 507 Angestellte (jedoch keine IT-Experten) in Deutschland teilnahmen, wurde im Juni 2016 von Harris Poll im Auftrag von SolarWinds durchgeführt. Die zweite Umfrage wurde von SolarWinds im Juli 2016 durchgeführt. An dieser Umfrage nahmen 276 IT-Experten weltweit teil.

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