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Ruckus Wireless zieht gehen WLAN-Interferenzen in den Kampf Interferenzabwehr mit intelligenten Antennen und Dynamic Beamforming

Redakteur: Dipl.-Ing. (FH) Andreas Donner

Vor wenigen Wochen hat Cisco seine CleanAir-Technologie vorgestellt, mit der sich Störungs- und Interferenzquellen im WLAN schnell und Problemlos aufspüren lassen. Diese Konzepte ergänzt der WLAN-Spezialist Ruckus Wireless nun um eine Technik, mit der solche Störungen gar nicht erst auftreten sollen.

Ruckus Wireless sagt mit BeamFlex und anderen Technologien den WLAN-Interferenzen den Kampf an; Bild: Ruckus Wireless
Ruckus Wireless sagt mit BeamFlex und anderen Technologien den WLAN-Interferenzen den Kampf an; Bild: Ruckus Wireless
( Archiv: Vogel Business Media )

In Ergänzung zu der kürzlich veröffentlichten CleanAir-Ankündigung von Cisco vermeldet Ruckus Wireless nun weitere Fortschritte hinsichtlich der Funkmanagementtechnologie, die über das reine Ermitteln von störenden Objekten und herkömmliche Techniken für die Interferenzunterdrückung wie unterbrechende WLAN-Kanal- und Leistungsanpassungen hinausgehen.

Durch seine patentierten intelligenten Antennen-Arrays und die dynamischen Beamforming-Intelligenz können Ruckus Wireless WLAN Access Points automatisch Störungen in Signalpfaden ermitteln und Übertragungen von solchen Pfaden wegleiten. Interferenzen werden damit bei Erkennung verhindert, ohne die Client-Verbindungen auf dem Access Point zu unterbrechen.

Ruckus wird diese Techniken am Mittwoch, 26. Mai 2010, um 19.00 Uhr MEZ im Rahmen eines kostenlosen Webinars zum Thema „Vermeiden von Funkinterferenzen“ ausführlich vorstellen.

„Mit neuen Wi-Fi-fähigen Geräten, die täglich auf den Markt kommen, verbreiten sich WLANs mit zunehmender Geschwindigkeit. Interferenzen im nicht lizenzierten Spektrum werden schnell zu einem immer wichtigeren Thema für IT-Manager. Cisco hat das klar erkannt“, so Steve Martin, VP of Engineering bei Ruckus Wireless.

„Aber wie viele andere zuvor löst Ciscos Ansatz die Probleme nicht wirklich. Wi-Fi Access Points, die herkömmliche Antennensysteme verwenden, sind grundlegend nicht in der Lage, sich an Änderungen in der Funkumgebung anzupassen“, erklärt Steve Martin. „Ohne eine explizite dynamische Kontrolle, wie und wo Funkenergie übertragen wird, gibt es keine Möglichkeit, auf Echtzeitinterferenzen zu reagieren, selbst wenn diese erkannt werden. Unsere patentierten Smart Wi-Fi-Technologien sorgen für eine effektive Interferenzunterdrückung, denn sie weisen Funkstörungen automatisch ab und leiten Wi-Fi-Übertragungen direkt über den besten Signalpfad.“

Steve Martin bemerkt eine gewisse Ironie darin, dass die größte Ursache für WLAN-Interferenzen oft in den eigenen Wi-Fi-Netzwerken der Unternehmen liegt. „Co-Kanal-Interferenzen aus benachbarten Access Points sind die Hauptverursacher der Leistungsprobleme, vor denen Unternehmen heute stehen. Und es wird immer schlimmer.“

weiter mit: Wi-Fi-Interferenzen verstehen und vermeiden

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