Suchen

E-Sports-Athleten toben mit Höchstgeschwindigkeit durch virtuelle Unendlichkeit Gigabits schießen durch das ProCurve-Netz der World Cyber Games

| Redakteur: Ulrike Ostler

Christopher Ruybal selbst versucht sich im Videospiel „Rockband“ – mit großem Spaß und relativ geringem Erfolg, sagt er und zeigt in die Runde. Americas Solution Architect bei HP ProCurve mit ist seit zwei Jahren für den Netzaufbau und -betrieb der World Cyber Games (WCG) zuständig; sein Arbeitgeber gehört zu den Sponsoren nationaler Wettbewerbe und des Grand Final. Dieses Jahr fand die E-Sports-Olympiade in Köln statt. IP-Insider war mittendrin.

Firmen zum Thema

Statt Tänzerinnen gab es BMX-Räder, Nabel und Bässe
Statt Tänzerinnen gab es BMX-Räder, Nabel und Bässe
( Archiv: Vogel Business Media )

Die Bässe wummern. Die Lichtorgel und die Crossover-Band H-Blockx geben ihr Bestes. Der künstliche Nebel wabert über die Bühne. Blitzlichtgewitter der internationalen Presse – rund 300 Journalisten aus 50 Ländern und unzählige Kamerateams sind ebenso anwesend, wie insgesamt etwa 1.700 Zuschauer – und dank Live-Streaming, unzählige Internet-Nutzer. Zwei Moderatoren begleiten das Spektakel, das auf einer 88 Quadratmeter großen Leinwand präsentiert wird.

Statt tanzender Go-go-Girls tragen vier junge Männer auf BMX-Rädern in der Halfpipe zur Bewegung auf der Bühne bei. Ihre Darbietung wirkt zufällig, nicht einstudiert, sie gucken einander zu, wie bei der samstagnachmittäglichen „Hey Alter, was geht ab?“-Freizeit-Übung.

Bildergalerie
Bildergalerie mit 23 Bildern

Ein Gefühl wischen „Wow!“ und „Ist das Kultur – muss ich das ernst nehmen?“ und „ich bin uralt“ stellt sich ein. Die technische Ausstattung, der Sound und der Medienrummel der WCG-Eröffnungsfeier sind eines jeden Rockkonzerts großer Weltstars würdig. Die Moderation der winzig erscheinenden Figuren von Daniel Aminati („Galileo“, Pro 7) und Viola Tensil (früher bei Giga) auf der übergroßen Bühne erinnert an den Grandprix D´Eurovision, das erste Video mit Bildern und Köpfen aus der deutschen Geschichte an einen schlechten Werbefilm für Arte.

weiter mit: Virtuelle Welten, echter Kampgeist

Artikelfiles und Artikellinks

(ID:2017778)