Einheitliche Infrastruktur für Sprache und Daten

FTTH – Oldenburg erhält modernstes Glasfaser-Netz

24.07.2009 | Autor / Redakteur: Jürgen Wasem-Gutensohn / Andreas Donner

Das Network Management Center überwacht und steuert die gesamte Kommunikationsinfrastruktur der EWE TEL; Bild: EWE TEL
Das Network Management Center überwacht und steuert die gesamte Kommunikationsinfrastruktur der EWE TEL; Bild: EWE TEL

Der norddeutsche Telekommunikations-Dienstleister EWE TEL in Oldenburg hat seine Sprach- und Dateninfrastruktur mit Systemen von Keymile erweitert und modernisiert. Der Einsatz der kompakten und flexibel einsetzbaren Multi-Service-Zugangsplattform MileGate ermöglicht EWE TEL die Netzmigration von TDM- zu IP-basierter Datenübertragung und damit eine Vereinheitlichung der Infrastruktur für Sprach- und Datendienste.

Die Zeiten sind lange vorbei, als es beim Anschluss eines neuen Telefons oder einer Internetverbindung wenige oder gar keine Alternativen gab. Heute können Privat- und Geschäftskunden fast überall in Deutschland zwischen zahlreichen Anbietern wählen.

Viele sind als Tochterunternehmen von Energiedienstleistern und Stadtwerken zeitgleich mit der Liberalisierung des deutschen Telefonmarktes 1998 gestartet. So auch die EWE TEL in Oldenburg, ein hundertprozentiges Tochterunternehmen der EWE AG (ehemals Energieversorgung Weser-Ems).

Am Firmensitz in Oldenburg nutzt das Unternehmen bis heute das Telekommunikationsnetz, das die Muttergesellschaft über Jahrzehnte für die innerbetriebliche Kommunikation im Einsatz hatte. Seit Ende der 90er Jahre baut EWE TEL die eigene TK-Infrastruktur für externe Kunden aus und ist mit dieser Expansionsstrategie bis heute erfolgreich.

Wie stark der Netzbetreiber innovative Technologien fördert, wird seit August 2008 bei einem Besuch in der Universitätsstadt deutlich. An vielen Stellen wird gegraben: Bis 2013 will das Telekommunikationsunternehmen knapp 1.800 Kilometer Leerrohre in den Fußwegen der Stadt verlegen, um später flexibel und kostengünstig Glasfaserkabel für schnelle Internetanschlüsse einzuziehen.

Das Besondere daran ist die Verlegung von Glasfaserkabeln bis ins Haus. Damit erhält Oldenburg eines der modernsten Netze Deutschlands. Bei EWE TELs Wettbewerbern kommen trotz Ausbau des Glasfasernetzes Daten und Sprache auf den letzten Metern meistens noch über herkömmliche Kupferkabel ins Haus.

weiter mit: Kommunikationsdienste

 

Der Anwender

Inhalt des Artikels:

Kommentare werden geladen....

Kommentar zu diesem Artikel

Der Kommentar wird durch einen Redakteur geprüft und in Kürze freigeschaltet.

Anonym mitdiskutieren oder einloggen Anmelden

Avatar
Zur Wahrung unserer Interessen speichern wir zusätzlich zu den o.g. Informationen die IP-Adresse. Dies dient ausschließlich dem Zweck, dass Sie als Urheber des Kommentars identifiziert werden können. Rechtliche Grundlage ist die Wahrung berechtigter Interessen gem. Art 6 Abs 1 lit. f) DSGVO.
  1. Avatar
    Avatar
    Bearbeitet von am
    Bearbeitet von am
    1. Avatar
      Avatar
      Bearbeitet von am
      Bearbeitet von am

Kommentare werden geladen....

Kommentar melden

Melden Sie diesen Kommentar, wenn dieser nicht den Richtlinien entspricht.

Kommentar Freigeben

Der untenstehende Text wird an den Kommentator gesendet, falls dieser eine Email-hinterlegt hat.

Freigabe entfernen

Der untenstehende Text wird an den Kommentator gesendet, falls dieser eine Email-hinterlegt hat.

copyright

Dieser Beitrag ist urheberrechtlich geschützt. Sie wollen ihn für Ihre Zwecke verwenden? Kontaktieren Sie uns über: support.vogel.de/ (ID: 2040201 / MAN- & WAN-Networking)