Einfachere Verwaltung und Installation von PoE-Geräten

Firmware-Update für PoE-Switches von Zyxel

| Autor / Redakteur: Bernhard Lück / Andreas Donner

Bei den Zyxel-PoE-Switches ab der GS1920-Serie aufwärts besteht nach dem Firmware-Update die Möglichkeit einer zeitgesteuerten PoE-Versorgung.
Bei den Zyxel-PoE-Switches ab der GS1920-Serie aufwärts besteht nach dem Firmware-Update die Möglichkeit einer zeitgesteuerten PoE-Versorgung. (Bild: Zyxel)

Mit der kostenlosen Firmware 4.30 erweitert Zyxel die Funktionen von 17 PoE-Switch-Modellen – von den 8-Port-Geräten mit einer PoE-Gesamtleistung von 75 Watt bis zu den 48-Port-Switches mit einem Budget von 375/1000 Watt.

Dank einer Erweiterung der Smart-Connect-Funktion sollen die Switches angeschlossene Zyxel-Access-Points erkennen und den Zugriff auf diese über die Weboberfläche der Switches erlauben. Darüber hinaus sei es hier auch möglich, die Access Points entweder neu zu starten oder in den Werkszustand zurückzusetzen. Vor allem in größeren Installationen könnten diese Funktionen Administratoren Zeit sparen, da die angeschlossenen Access Points im Fall einer Störung nicht erst gefunden und aufgesucht werden müssten.

Des Weiteren ermöglicht Zyxel allen Switches ab der GS1920-Serie aufwärts mit der neuen Firmware die Möglichkeit einer zeitgesteuerten PoE-Versorgung. Diese Funktion sei unabhängig vom Typ und Hersteller der im Netzwerk vorhandenen Geräte und biete verschiedene Vorteile:

  • Geräte, z.B. Access Points, können nicht unbefugt genutzt werden, wenn sie nicht eingeschaltet sind. Ideal sei diese Lösung somit für Kunden, die ab einer gewissen Uhrzeit keine WLAN-Verbindung mehr benötigen. Access Points in Schulen oder Büros könnten nach einer bestimmten Uhrzeit komplett abgeschaltet und vor Missbrauch geschützt werden.
  • Abgeschaltete Geräte verursachen keine Stromkosten und schonen die Umwelt.
  • Alle angeschlossenen Geräte können Zyxel zufolge regelmäßig außerhalb der Nutzungszeiten neu gestartet werden. Somit ließen sich Fehlfunktionen durch überlaufende Mac-Adressentabellen o.Ä. verhindern – ohne manuelle Eingriffe, was wiederum den Zeitaufwand für Fehlerbehebung und Verwaltung reduzieren würde.

Die zeitbasierte Steuerung könne pro Port individuell konfiguriert werden und biete die Möglichkeit, Profile tag- und stundengenau anzulegen. Zudem würden sich dank der aktuellen Firmware bestimmte Boot-Profile für PoE-Geräte pro Port definieren lassen. Dies soll Probleme beim Anschluss und Start von älteren Geräten oder Geräten, die nicht 100-prozentig konform zu aktuellen PoE-Standards sind und bei denen eine automatische Aushandlung der Profile nicht funktioniert, verhindern. Die Profile unterscheiden 802.3af, 803.at, pre-AT und legacy. Je nach verwendetem PoE-Standard der Endgeräte könnten diese dann im Falle von Problemen angepasst werden.

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