Im IP-Insider Test: Ipswitch MoveIT Central 7.0

Enterprise-Dateitransfer – schnell, sicher und universell

24.06.2009 | Autor / Redakteur: Johann Baumeister / Andreas Donner

Die Verwaltungskonsole von MoveIT ist aufgeräumt und schnell durchschaut
Die Verwaltungskonsole von MoveIT ist aufgeräumt und schnell durchschaut

Der Austausch von Daten ist das A und O beim Einsatz der Datenverarbeitung. Hierbei nimmt der FTP-Filetransfer eine führende Rolle ein. Mit MoveIT liefert Ipswitch ein Werkzeug, das hilft, auch bei größten Datenmengen den Überblick zu bewahren.

WhatsUp ist das bekannteste Produkt des Unternehmens Ipswitch. Das Monitoring-Tool ist hierzulande seit vielen Jahren etabliert. Ipswitch besteht allerdings aus drei Unternehmensbereichen und bietet drei Produktfamilien an.

Neben WhatsUp sind dies der MailServer iMail und die WS_FTP-Produktreihe. Letztere wird immer dann herangezogen, wenn es darum geht, schnell und zuverlässig große Datenmengen auszutauschen.

Mit MoveIT hat Ipswitch nun einen erweiterten Satz an Tools für den Datenaustausch im Angebot. Bei MoveIT handelt es sich, ebenso wie bei WS_FTP, um Werkzeuge zum schnellen und sicheren File-Transfer. Dabei adressiert der Hersteller mit WS_FTP mehr das untere oder mittlere Segment, MoveIT wiederum ist für den professionellen Einsatz im Enterprise ausgelegt, bei dem es auf höchste Leistung, Zuverlässigkeit und einen Compliance-konformen Nachweis der Datenübermittlung geht.

Gesicherter Nachrichtenaustausch

Wer sich das erste Mal mit einem Programm wie MoveIT und der Thematik des File-Transfers beschäftigt, mag sich vielleicht die Frage nach dem „Aufwand“ stellen. Warum sollte man überhaupt ein spezielles und noch dazu kostenpflichtiges Werkzeug einsetzten? Der Transfer einzelner Dateien wird auch durch so manche freien Tools oder Shareware sowie mit WS_FTP erfolgreich umgesetzt.

Zudem beinhalten die Betriebssysteme oft bereits einen SMTP-Server und auch die Entwicklungssprachen sind mit Kommandos ausgestattet, die den Versand von Mails sehr einfach gestalten. Warum also sollte man dafür weitergehende Programme erwerben?

Setzt man sich jedoch näher mit dem Thema auseinander, so wird diese Frage sehr schnell zu einer eindeutigen Antwort führen. Der Grund dafür liegt in den mangelnden Alternativen.

Für den Austausch von Daten zwischen mehreren IT-Systemen stehen prinzipiell die folgenden Möglichkeiten zur Auswahl: das Versenden von Speichermedien wie USB-Sticks, USB-Platten oder gar Notebooks, E-Mail-Attachments, verteilte Datenbanken, VPN-Verbindungen oder eigene EDI-Implementierungen. All diese Techniken sind entweder unzuverlässig und langsam wie etwa der Postversand von Speichermedien, unsicher (E-Mail) oder aufgrund ihrer speziellen Anforderungen, so beispielsweise bei verteilten Datenbanken oder EDI, nicht in der Breite anwendbar.

Nichtsdestotrotz steigt der Bedarf für den Austausch von Nachrichten aber rapide an. Laut Aussage des Herstellers Ipswitch tauschen manche Kunden bis zu 10.000 Dateien pro Tag aus. Ein Beispiel dafür sind die Abrechnungen von Kreditkartenkäufen.

Ein zentraler Aspekt dabei ist die Sicherheit. Die Daten müssen schnell, zuverlässig und auch sicher transferiert werden. Dazu integriert das Kommunikationstool unterschiedliche Verschlüsselungstechniken für den Dateitransfer, wie sie zum Beispiel bei FTP over SSL, FTP over SSH oder HTTPS zum Tragen kommen. Ferner ist die Kommunikation zwischen der Verwaltungskonsole des Administrators und dem MoveIT-Kommunikationsserver abgesichert. Und schließlich können alle Aktionen die unter der Kontrolle von MoveIT ausgeführt werden durch Auditing-Prozesse auch protokolliert werden.

weiter mit: MoveIT als Datenschaufel

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