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Unified-Communications-Upgrade für einen Telefonanlagen-Klassiker Die Siemens-Telefonanlage „Hipath 3000“ für KMUs kann nun UCC

| Redakteur: Ulrike Ostler

Siemens Enterprise Communications (SEN) bringt nun per Software-Upgrade die Telefonanlage „Hipath 3000“ auf Kurs von Unified Communications und Collaboration (UCC). Die Modernisierung betrifft rund eine halbe Million Systeme, die vorzugsweise bei kleinen und mittelständischen Unternehmen (KMU) im Einsatz sind. Die „Openscape Office Application Suite“ für Hipath 3000 steht ab Ende Mai bereit.

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Mit der Kombination aus UCC-Software und Hipath 3000 schafft SEN ein neues Produktivitätswerkzeug
Mit der Kombination aus UCC-Software und Hipath 3000 schafft SEN ein neues Produktivitätswerkzeug
( Archiv: Vogel Business Media )

Bislang taugte Openscape Office lediglich für die IP-Telefonie. Jetzt lässt sich die Siemens Hybridanlage Hipath 3000 damit ausrüsten, ab der Version 5.0 ist das Software-Upgrade direkt machbar. Ältere Versionen der Anlage müssen zunächst mit einem Hardware-Upgrade auf den 5.0-Stand gebracht werden.

Somit kann UCC per einfachem Software-Upgrade in IP- (Internet Protocol), TDM- und Analog-Umgebungen implementiert werden.

Zugleich lässt sich die Openscape Office UC-Anwendung, die SEN erstmals im vergangenen Jahr auf der IP-Anlage „Hipath Open Office ME“ vorstellte, ab sofort höher skalieren. Bis zu 384 Nutzer können nun von den Sprach- und Konferenz-Diensten, Verfügbarkeitsanzeigen, Mobilitäts-, Voicemail-, Messaging- und Contact-Center-Funktionen profitieren.

Die Kosten und das Einrichten

Hipath 3000: Verfügbarkeit und Listenpreise (Archiv: Vogel Business Media)

Das Software-Upgrade für die Versionen 5, 6 und 7 kostet laut Liste rund 800 Euro. Dazu kommen die Lizenzkosten für Open Office in Höhe von 2000 Euro. Damit können zehn Nutzer arbeiten.

Für das Einrichten stehen den Anwendern Java-Clients zur Verfügung. Damit können die User selbst Regeln für die Entgegennahme, das Abweisen und Umleiten von Anrufen und Messages definieren. Auch Ausnahmen von Abwesenheitsregelungen lasen sich festlegen, zum Beispiel, um für den Chef immer erreichbar zu sein.

Das System ist auch von außen administrierbar. Sollte sich die Abwesenheit verlängern, etwa durch einen Stau, kann der Betroffene selbst über das Mobiltelefon beispielsweise die Zeitpanne verlängern, in der er unerreichbar ist. Indem er sich anruft, sich authentifiziert und die Zeitangaben anpasst.

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