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Von IPv4 zu IPv6 – Status quo eines dringend erforderlichen Wechsels

Die Migration auf das neue Internetprotokoll IPv6 erfordert eine Punktlandung

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Keine Killerapplikation in Sicht

Gerade Geschäftskunden fordern jedoch mehr und mehr zukunftssichere Lösungen ein, weshalb in diesem Jahr neuer Schwung in die Aktivitäten gekommen ist. Auch rechtliche Aspekte aus der Compliance treiben den Markt voran. Eine so genannte „Killerapplikation“ sucht man indes nach wie vor vergeblich auf der heterogenen IPv6-Landkarte. Im Bereich des IT-Business gibt es andererseits durchaus zahlreiche sinnvolle Anwendungen, die sich durch den neuen „Transaktionsstandard“ besser abwickeln lassen.

Dies ist etwa in den Bereichen Ambient Networks und Ad-hoc-Netzwerke der Fall, sowie bei Anwendungen für Communities, mobile IPs oder bei der Zählerstandserfassung. Vor Beginn der technischen Realisierungsphase gilt die Losung: der Teufel steckt im Detail. Das „Henne-Ei-Problem“ beim Produktdesign in der technischen Realisierung setzt etwa das frühzeitige Einbinden der Hardware-Spezifikationen voraus.

Etwa gilt es, das Load Balancing der Hardware entsprechend zu beschleunigen und die Netzinfrastruktur vorzubereiten beziehungsweise überhaupt entsprechend dafür aufzurüsten. Spätestens in vier Jahren soll IPv6 an allen öffentlichen und privaten Netzen der Standard sein, legt sich etwa die Deutsche Telekom fest. Überhaupt spielen die großen Flaggschiffe in der Telco-Industrie eine zentrale Rolle auf der Roadmap. Aber auch sie hängen irgendwie noch in der Warteschleife fest. Die Gründe sind meist vielfältig, aber die Beteiligten scheuern klare Festlegungen.

Eines der wichtigsten Probleme ist jedoch die generell noch mangelnde Marktdurchdringung von IPv6 im Applikationsbereich. Im Fachjargon könnte man sagen: Ein klarer „Business-Case“ ist bislang Fehlanzeige. Experten geben aber immerhin gebetsmühlenartig zu bedenken, dass IPv6 gerade für Unternehmenskunden ein wichtiges Thema sei, um die eigene IT-Infrastruktur frühzeitig für die Zukunft zu wappnen.

weiter mit: Kleine Nischenplayer treiben neue Lösungen voran

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