Vplus bringt 200 Mbit/s über 500 Meter

Alcatel-Lucent beschleunigt VDSL2

| Autor / Redakteur: Dirk Srocke / Andreas Donner

Vplus soll die Lücke zwischen bisherigen VDSL2-Lösungen und G.fast schließen.
Vplus soll die Lücke zwischen bisherigen VDSL2-Lösungen und G.fast schließen. (Bild: Alcatel-Lucent)

Das VDSL 35b Profil soll Datenraten in kupferbasierten Zugangsnetzen abermals steigern. Jetzt kündigt Alcatel-Lucent erste kommerziell verfügbare Produkte für Vplus an.

Die von Alcatel-Lucent als Vplus bezeichnete Technik soll schneller als bisherige VDSL2-Verfahren arbeiten und größere Distanzen überbrücken als G.fast. Auf herkömmlichen Telefonleitungen erreiche das Verfahren kombinierte Geschwindigkeiten von über 200 Mbit/s auf bis zu 500 Metern; bei Distanzen unterhalb von 250 Metern seien 300 Mbit/s machbar.

Während die ursprünglich von Alcatel-Lucent entwickelte Technik aktuell von der Internationalen Fernmeldeunion (ITU) als VDSL2 35 Profil standardisiert werde, bietet der Hersteller bereits entsprechende Produkte an.

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Sein Vplus-Portfolo skizziert der Anbieter wie folgt:

  • Line Cards (NDLT-J(K) für die weit verbreiteten 7302 ISAM FD-16 und 7330 ISAM FD-8 Shelves mit Support für Vplus (35b) und VDSL2 (17a).
  • Bestehende System Level Vectoring Prozessorkarten (NDPS-B) können für Vplus 7302 ISAM FD-16 und 7330 ISAM FD-8 Shelves verwendet werden.
  • Bestehende 7363 ISAM MX-6 Micro-Nodes mit VDSL2 Vectoring Line-Cards (RDLT-B/C and RDLS-A) unterstützen Vplus mit einem Software Update.
  • Der neue 7367 ISAM SX-48U Micro-Node unterstützt 48 vektorisierte VDSL2 (17a) oder Vplus (35b) Ports und hat eine robuste, versiegelte, passivgekühlte Verkleidung.
  • Der 7368 ISAM CPE F-101G-P vervollständigt die Lösung und vereinfacht die Migration mit Support für vectorisierte Vplus (35b), G.fast und VDSL2 (17a) Uplinks.
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Marcus Grausam, CTO des österreichischen Netzbetreibers A1, kommentiert: „Unsere höchste Priorität ist es, unseren Kunden die bestmöglichen Ultra-Breitband Services zu bieten. Alcatel-Lucent spielt eine Schlüsselrolle dabei, diese Vision zu verwirklichen. Mit ihrer Hilfe haben wir als erster G.fast Vectoring getestet und eingeführt. Jetzt sind wir unter den ersten, die Kunden über Vplus ans Netz bringen. Das ist ein wichtiger Schritt auf unserem Weg, die Bedürfnissen unserer Kunden noch besser zu erfüllen.“

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