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FSP Network Manager und Services für Facebooks DWDM-Whitebox ADVA testet Transponder-Plattform

| Autor / Redakteur: Dirk Srocke / Dipl.-Ing. (FH) Andreas Donner

AVDA Optical Networking testet die von Facebook entwickelte Transponder-Plattform Voyager mit neun Kunden. ADVA hat FSP Network Manager sowie Serviceangebot an die Whitebox-DWDM-Lösung angepasst.

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Mit der Whitebox Voyager werden Hard- und Software für DWDM voneinander entkoppelt.
Mit der Whitebox Voyager werden Hard- und Software für DWDM voneinander entkoppelt.
(Bild: Facebook )

Mit einer Reihe von Tier-1-Netzbetreibern und großen Unternehmen will ADVA das von Facebook entworfene Voyager-System testen. Dabei handelt es sich um eine Transponder-Plattform, die auf dem Lösungsansatz Open Packet DWDM (Dense Wavelength Division Multiplexing) basiert und Hard- von Software entkoppelt. Die Idee dahinter: Weil die Hardware für DWDM-Transponder mittlerweile einen hohen Reifegrad erreicht hat, finden Innovationen nun auf Dienstebene statt und können von einem offenen System profitieren.

Dem entsprechend hat ADVA in den vergangenen Monaten am FSP Network Manager entwickelt, um auch für Voyager eine einfache Plug-&-Play-Funktionalität anzubieten. Zudem habe man das Serviceangebot optimiert und auf Kundenanforderungen zugeschnittene Serviceangebote entwickelt – jeder Voyager-Kunde könne seine Lösung so an den vorhandenen Bedarf anpassen.

Voyager ist Ergebnis eines erst im Mai des vergangenen Jahres gestarteten Projektes. Das eine Höheneinheit messende Systeme verfügt über zwölf Schnittstellen mit 100 Gbit/s (QSFP28) auf Client-Seite sowie vier Schnittstellen mit 200 Gbit/s (16QAM) auf Netzseite. Die Hardware baut auf Rechenzentrumstechnologien auf, die bereits in Facebooks ToR-Switch Wedge 100 eingeflossen sind.

Hans-Juergen Schmidtke, Co-Chair der TIP-Projektgruppe Open Optical Packet Transport und Director Engineering bei Facebook, kommentiert: „Wir sind begeistert von den Fortschritten, die wir mit Voyager dank Partnern wie ADVA Optical Networking gemacht haben. Was vor einem Jahr als Idee begann, hat nun fast Marktreife erlangt [...] Wir freuen uns darauf, in Zusammenarbeit mit unseren Partnern das offene, paketoptimierte optische Übertragungssystem Voyager zu einer Komplettlösung zu entwickeln, mit der Netzbetreiber und Unternehmen eine offene Netzarchitektur implementieren können, die sofort Ergebnisse bringt und kontinuierliche Innovation ermöglicht.“

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