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Vista-Deployment – automatisierte Verfahren II Windows PE und ImageX

Autor / Redakteur: Frank Castro Lieberwirth / Dipl.-Ing. (FH) Andreas Donner

Das Erstellen eines Images erleichtert die Masseninstallation von Windows Clients. Aus dem Windows Automation Installation Kit (WAIK) stellen wir daher das Windows PE 2.0 und das ImageX-Tool vor.

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( Archiv: Vogel Business Media )

Windows Pre-Installation Environment (PE) 2.0 – Ein neues Betriebssystem? Nein! Windows PE lässt sich kurz in fünf Stichworten erklären:

Windows PE ist eine Plattform für die Image-Erstellung, das Deployment, Troubleshooting und Recovery. Windows PE in der Version 2.0 basiert auf Vista-Komponenten. Windows PE ist Teil der Installation von Vista. Windows PE macht DOS-Disketten überflüssig. Und: Windows PE benötigt keine Lizenzierung.

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Windows PE – Aufgaben während des Deployments

Windows PE 2.0 basiert auf dem Vista-Kernel und löst das „gute“ alte DOS ab, das früher zur Pre-Installationsphase benötigt wurde. PE 2.0 (siehe auch Abbildung 1) unterstützt das NTFS 5.x Dateisystem, TCP/IP Netzwerkzugriffe und Dateifreigaben – allerdings nur als Client. Praktisch zur Installation und für das Recovery ist das Management von dynamischen Datenträgersätzen (Volumes), die erstellt und konfiguriert werden können.

Damit PE einen möglichst kleinen Umfang hat, gibt es für X86 und X64 basierende CPUs verschiedene PE-Editionen, die jeweils nur ihr eigenes Subsystem unterstützen. Gleiches gilt auch für Application Programming Interfaces (APIs), einige Windows Management Instrumentations (WMI) und den Windows Script Host (WSH). Subsysteme, wie die Virtual DOS Machine (VDM), POSX oder .NET Framework fehlen ebenso. Daher kann über die Oberfläche auch kein Microsoft Installer gestartet werden.

Dennoch hat Windows PE betriebssystemähnliche Züge. Um „Missbrauch“ zu verhindern, hat Microsoft eine neckische Sperre eingebaut: Nach 72 Stunden ununterbrochener Betriebszeit stoppt die Oberfläche (Shell) und bootet neu.

Das Setup von Vista verwendet ein angepasstes PE, das im Image „boot.wim“ abgelegt ist. Nach der Pre-Installationsphase wird das Vista-Image install.wim oder ein angepasstes Image gestartet. Selbstverständlich kann auch die Pre-Installationsphase benutzerdefiniert angepasst werden, indem das boot.wim-Image verändert wird. Das ist notwendig, um spezielle Gerätetreiber und Komponenten einzurichten.

Windows PE dient während des automatischen Deployments als Plattform für eine erneute Image-Bildung, um Treiber, Service Packs und Einstellungen, die im Windows System Image Manager (SIM) erstellt wurden, in ein neues Image einzupflegen.

weiter mit: Das erste Windows PE Image

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