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Vista-Deployment – automatisierte Verfahren II

Windows PE und ImageX

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PE oder Images anpassen

In vielen Fällen möchte man jedoch ein angepasstes Image haben. Hier wird das Tool imageX eingesetzt. Aus der Vielzahl der möglichenParameter sind hier einige wichtige herausgegriffen:

  • /list – zeigt die Liste der verfügbaren Pakete (Sprachpakete, usw.)
  • /append – fügt ein Volume Image an eine Imagedatei an.
  • /mount – mounted ein Image in ein angegebenes Verzeichnis, um den Inhalt lesbar zu machen
  • /mountrw – wie /mount, jedoch mit Lese- und Schreibberechtigung
  • /dir – listet alle Ordner und Dateien eines Volume-Images auf
  • /unmount – entfernt ein Image aus dem mount-Verzeichnis und gibt das Image wieder frei
  • /capture – finalisiert das Image

Um eine Anpassung des Boot-Image vorzunehmen, kann die *.wim-Datei gemountet werden, indem zum Beispiel der folgende Befehl angewendet wird (siehe auch Abbildung 3):

imageX -mountrw .\iso\sources\boot.wim 1 .\mount

Nach dem Mounten können nun beliebige Dateien in das Mountverzeichnis kopiert bzw. dort verändert werden.

Ein anderer Weg ein Image anzupassen bzw. Kabinetdateien (*.cab), Treiber oder andere Pakete in das Image hinzuzufügen, ist die Verwendung des Befehls „peimg“ (Preinstallation Environment Image Setup Tool für Windows). Bevor mit peimg gearbeitet wird, ist es ratsam, sich die Liste der verfügbaren Pakete mit „imageX /list“ anzeigen zu lassen. Um die Deutsche Sprache zu installieren, muss über peimg das „Language Pack“ importiert werden. Sollen zum Beispiel Treiber eingepflegt werden, kann dies folgender Befehl bewirken:

Peimg /inf \Treiber.inf .\mount

Die Vielzahl der Parameter von peimg würde bei einer detaillierten Vorstellung aller Möglichkeiten den Rahmen des Artikels sprengen. Wichtig ist jedoch, dass am Ende das Image mit dem Parameter /prep wieder zusammengebaut wird.

Am Ende wird das Image gepackt und freigegeben, indem imageX ein neues Image erstellt (Am Ende ist das Verzeichnis .\mount wieder leer!):

imageX /commit /unmount .\mount

Das fertige Boot-Image kann, je nach Komponenten, eine Größe von 115 bis 160 MB besitzen. Nachdem das Image freigegeben ist, kann unter oscdimg ein Bootmedium vorbereitet werden. Weiterhin kann mit dem Tool „wpeutil“ eine deutsche Tastatur eingestellt werden.

weiter mit: Windows PE Shell und Vista verteilen

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