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Collaboration Flex: die Cloud-Collaboration-Lösungen von Cisco Webex Teams, Webex Meetings und Webex Calling

| Autor / Redakteur: Sarah Böttcher / Dipl.-Ing. (FH) Andreas Donner

Ein Jahr nach der Übernahme von Broadsoft durch Cisco, ist die Integration des Broadsoft-Portfolios in das des Netzwerk-Riesen nun vollzogen. Damit bietet Cisco nun unter dem Markennamen "Collaboration Flex" die drei integrierten Collaboration-Lösungen Webex Teams, Webex Meetings und Webex Calling an.

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Das Broadsoft-Portfolio ist nun ein Jahr nach der Übernahme in das Cisco-Portfolio integriert. Durch den Zusammenschluss wurde gleichzeitig auch ein neues Produkt auf den Weg gebracht: Webex Calling.
Das Broadsoft-Portfolio ist nun ein Jahr nach der Übernahme in das Cisco-Portfolio integriert. Durch den Zusammenschluss wurde gleichzeitig auch ein neues Produkt auf den Weg gebracht: Webex Calling.
(Bild: © Andrii Kozachenko - stock.adobe.com)

Für 1,9 Milliarden Dollar erwarb Cisco vor einem Jahr den amerikanischen Anbieter von Cloud-Kommunikation Broadsoft. Dies war ein erster Schritt auf Ciscos Weg weg von einem Netzwerk- und Hardware-lastigen Unternehmen, hin zu einem Anbieter von Software-definierten Service- und Geschäftsmodellen. Durch die Übernahme bekam der Netzwerk-Hersteller erstmals beim Thema Cloud-Kommunikation einen Fuß in die Tür.

Die Aufgabe der letzten zwölf Monate bestand nun in der Integration des Broadsoft-Portfolios, das aus Cloud-PBX-, UC-, Team-Kollaborations- und Contact-Center-Lösungen besteht, in das des Netzwerk-Riesen. Mit dem Abschluss der Integration verkündet Cisco nun zudem eine neue Collaboration-Lösung: Webex Calling. Diese enthält auch sämtliche Advanced Collaboration Features aus der Cloud von Broadsoft.

Vertragsmodell Collaboration Flex

Unter dem Namen Collaboration Flex bietet Cisco ab sofort drei verschiedene Collaboration-Lösungen an: Webex Teams, Webex Meetings und Webex Calling. Die neue Cloud-Lösung kann entweder als Enterprise- – inklusive Webex Teams und Meetings – oder als Basic-Variante erworben werden. Die Lösung adressiert mittelständische Unternehmen und ist bereits in die gesamte Cisco-Hardware, inklusive des Headset-Portfolios, integriert. Gehostet wird die Lösung in Europa. In 36 Märkten weltweit wird Webex Calling verfügbar sein, darunter die USA, Kanada, Japan, Australien, Neuseeland, Deutschland, Österreich und die Schweiz.

Zum Launch von Webex Calling wird es noch kein einheitliches Collaboration-Erlebnis geben. „Die User Experience von Webex Calling ist uns sehr wichtig. Zum Start haben wir Basic Calling Features integriert, diese werden in den nächsten Monaten kontinuierlich erweitert. Ab Sommer 2019 wird die User Experience dann zusätzlich verbessert, da On-Premises und Cloud Calling nativ in den Client integriert werden,“ kommentiert Marco Meier, Regional Director Cloud Calling, DACH, Eastern Europe & Russia bei Cisco.

Vor allem durch das Internet der Dinge (IoT) sieht Cisco viel Umsatzpotenzial für seine Partner: „Die Digitalisierung von Workstreams wird durch das Internet der Dinge zusätzlich befeuert,“ erläutert Hilmar Bald, Managing Director, Collaboration Channel Sales DACH, Eastern Europe & Russia bei Cisco. Vor allem durch die Automatisierung von Fertigungsprozessen in der Industrie kommt es durch technische Vorfälle zu Medienbrüchen. Denn die Mitarbeiter haben dort meist lediglich ein Smartphone zur Hand. Die Kommunikation und vor allem die Team-übergreifende Zusammenarbeit muss jedoch auch hier gewährleistet werden. Neben einer App, die aktuell noch nicht verfügbar ist, einem einheitlichen Client sowie der Integration der Webex-Lösung in diverse Plattformen anderer Mitbewerber, möchte der Hersteller genau dies erreichen.

Integration in Konkurrenzplattformen

Getreu dem Motto „building bridges, not islands“ hat der Netzwerkspezialist die Integration der Webex-Lösung in diverse Plattformen anderer Mitbewerber ermöglicht. So können beispielsweise Microsoft-, Slack-, SAP-, Salesforce- und Servicenow-Kunden die Collaboration-Lösung nutzen. Dieses Integrationsbestreben ist laut Brand auch noch nicht abgeschlossen und wird auf weitere Plattformen ausgeweitet.

Durch die Offenlegung der Anwendungsschnittstellen (APIs) haben Cisco-Partner zudem die Möglichkeit kundenspezifische Wünsche durch eigene Investitionsleistungen sowie Entwicklerkompetenz umzusetzen.

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