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10G-Medienkonverter von Microsens Umsetzung von Kupfer auf LWL verlängert Distanzen

| Autor / Redakteur: Bernhard Lück / Dipl.-Ing. (FH) Andreas Donner

Mit dem 10G-Medienkonverter von Microsens sei es möglich, die Längenbeschränkung von 100 Metern in einem 10GbE-Netzwerk mit Kupferverkabelung zu überwinden. Das Gerät könne im Monomode-Betrieb die Übertragungsstrecke auf bis zu 80 Kilometer erhöhen.

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Der 10G-Medienkonverter von Microsens besitzt einen RJ-45-Anschluss mit 10GBase-T sowie einen SFP+-Slot für LWL-Transceiver.
Der 10G-Medienkonverter von Microsens besitzt einen RJ-45-Anschluss mit 10GBase-T sowie einen SFP+-Slot für LWL-Transceiver.
(Bild: Microsens)

Der 10G-Medienkonverter von Microsens verfügt über einen RJ-45-Anschluss mit 10GBase-T und einen SFP+-Slot, der nach Bedarf mit einem entsprechenden LWL-Transceiver ausgestattet werden könne. Zur Auswahl stehen laut Hersteller sowohl Module für den Monomode- als auch den Multimode-Betrieb.

Besonders leistungsfähige Rechner bzw. Server mit 10GBase-T-Schnittstellen können mit dem 10G-Medienkonverter über Glasfaser angebunden werden. Auch Highspeed-Access-Points, bei denen ein Gigabit-Ethernet-Uplink nicht mehr ausreiche, könnten per Plug-and-play über den Medienkonverter in ein Glasfasernetz integriert werden. Darüber hinaus eigne sich der Medienkonverter für den Einsatz in virtualisierten Rechenzentren: Dort werde häufig das Vernetzungsprinzip „Top-of-Rack (ToR)“ genutzt, bei dem ein auf dem Rack installierter Switch die Server, Speichermedien und andere RZ-Medien mit höchster Geschwindigkeit verbindet. Bei einer Kupferverbindung dürften die Komponenten allerdings maximal 100 Meter voneinander entfernt sein. Auch in diesem Anwendungsbeispiel sei es möglich, die Längenbeschränkung durch die Umsetzung von Kupfer auf LWL mittels des Microsens-Medienkonverters zu überwinden.

Für den SFP+-Slot des Stand-alone-Systems stünden je nach Art der LWL-Übertragung unterschiedliche Transceiver zur Verfügung. Die beiden Übertragungsmedien Kupfer und Glasfaser würden sich damit in Unternehmensnetzwerken, basierend auf den individuellen Anforderungen, kombinieren lassen. Um die Bandbreite der LWL-Strecken bei Bedarf erhöhen zu können, arbeite der Medienkonverter auch in Verbindung mit CWDM- oder DWDM-Anwendungen.

Basierend auf der integrierten 3R-Signalregenerierung (Reampflification, Reshaping, Retiming) lasse sich das Microsens-System bei langen Übertragungsstrecken auch als Glasfaser-Repeater nutzen. Insgesamt zeichne es sich durch geringe Verzögerungszeiten aus und unterstütze auch die Übertragung von Jumbo-Frames. Das Gerät verfügt über ein eingebautes 230-V/AC-Netzteil und könne ohne aufwendige Konfigurationen direkt in Betrieb genommen werden. Farbcodierte LEDs zeigen den aktuellen Zustand des Konverters an.

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