Mobile-Menu

Gateway und Netzwerk-Management vereint TP-Link: Omada Fusion Gateway vereint Routing und Controller

Von Berk Kutsal 1 min Lesedauer

Anbieter zum Thema

TP-Link stellt die neue Fusion-Serie vor: All-in-One-Appliances, die Gateway und Omada Controller in einem Gerät kombinieren. Das Paket richtet sich an KMU, Filialbetriebe und Managed Service Provider, die mehrere Standorte zentral verwenden möchten.

Fusion 2.5G: Integriertes Touchdisplay ermöglicht Diagnose vor Ort – ohne zusätzlichen Laptop.(Bild:  TP-Link)
Fusion 2.5G: Integriertes Touchdisplay ermöglicht Diagnose vor Ort – ohne zusätzlichen Laptop.
(Bild: TP-Link)

Die Fusion-Familie bildet künftig den zentralen Knotenpunkt des Omada-Ökosystems von TP-Link. Ihr Kernversprechen ist Reduktion: Statt Gateway und separatem Hardware- oder Software-Controller genügt eine Appliance. Das senkt nicht nur den Installationsaufwand, sondern auch die Zahl potentieller Fehlerquellen – relevant für Installateure und MSPs, die engen Budgets gegenüberstehen.

Auftakt macht die Fusion 2.5G, flankiert vom Fusion G+ und Fusion 2.5G PoE. Die Fusion 2.5G arbeitet mit einem Quad-Core-Prozessor, fünf 2,5-Gigabit-Ports, bis zu vier WAN-Anschlüssen mit Load Balancing und automatischem Failover. Integrierte IDS-/IPS-Funktionen runden das Sicherheitspaket ab. Der VPN-Durchsatz soll nach Herstellerangaben bis zu fünfmal höher ausfallen als bei vergleichbaren Geräten dieser Klasse.

Setup ohne Lernkurve

Bluetooth-gesteuerte Inbetriebnahme per Omada App stellt laut Hersteller eine Besonderheit dar. Das System erkennt automatisch alle Omada-Komponenten im Netzwerk und adoptiert diese im Batch-Modus. Ein integriertes 2,51-Zoll-Touchdisplay zeigt Netzwerkstatus, Verkehr und Diagnostik an, auch vor Ort, ohne Laptop. Montageoptionen als Desktop-, Wand- oder Rack-Gerät bieten Flexibilität für unterschiedliche Einsatzszenarien.

Multi-Site-Management ohne Zusatzkosten

Die Omada Cloud ermögliche zentrale, standortübergreifende Verwaltung ohne separate Lizenzen, was ein klassischer Kostenvorteil für Filialunternehmen und MSPs sein soll. Administratoren sollen Konfigurationen remote ausrollen, Devices überwachen und Fehler beheben können. Auch das neue Omada LightLink VPN ist dabei: Ein Einladungslink genügt, damit Administratoren oder Außendienstmitarbeiter per App oder Browser auf Unternehmensnetze zugreifen können.

Full-Mesh SD-WAN und direkte Site-to-Site-Verbindungen sollen verteilte Niederlassungen effizient vernetzen und administrative Last reduzieren.

Ausblick: Überwachungskameras integriert

Angekündigt sind die Serien Fusion Pro und Fusion Max, die künftig auch VIGI-Kameras und NVRs zentralisiert verwalten. Damit positioniert sich TP-Link als Single-Vendor-Plattform für KMU, die Netzwerk und Sicherheit aus einer Hand steuern möchten.

(ID:50885589)

Jetzt Newsletter abonnieren

Täglich die wichtigsten Infos zu Netzwerktechnik, IP-Kommunikation und UCC

Mit Klick auf „Newsletter abonnieren“ erkläre ich mich mit der Verarbeitung und Nutzung meiner Daten gemäß Einwilligungserklärung (bitte aufklappen für Details) einverstanden und akzeptiere die Nutzungsbedingungen. Weitere Informationen finde ich in unserer Datenschutzerklärung. Die Einwilligungserklärung bezieht sich u. a. auf die Zusendung von redaktionellen Newslettern per E-Mail und auf den Datenabgleich zu Marketingzwecken mit ausgewählten Werbepartnern (z. B. LinkedIn, Google, Meta).

Aufklappen für Details zu Ihrer Einwilligung