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Modulares Konzept für Edge-Szenarien Insys icom startet modulare Router-Generation MRX.neo

Von Bernhard Lück 2 min Lesedauer

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Der Regensburger Anbieter Insys icom hat mit der Serie MRX.neo eine neue Generation modularer Industrie-Router vorgestellt. Die Basisgeräte MRX2.neo, MRX3.neo und MRX5.neo richten sich an KRITIS-Betreiber sowie an industrielle Anwender, die Wert auf anpassbare Hardware legen.

Die MRX.neo-Router lassen sich dank austauschbarer Erweiterungsmodule (MRcards) bei veränderten Anforderungen jederzeit anpassen.(Bild:  Insys icom)
Die MRX.neo-Router lassen sich dank austauschbarer Erweiterungsmodule (MRcards) bei veränderten Anforderungen jederzeit anpassen.
(Bild: Insys icom)

Kern des Konzepts ist die modulare Bauweise der Router: Über austauschbare Erweiterungsmodule (MRcards) lassen sich Schnittstellen und Kommunikationstechnologien nachrüsten oder ersetzen, ohne dass das gesamte Gerät ausgetauscht werden muss. Unterstützt werden nach Angaben von Insys icom aktuelle Standards wie 5G, Glasfaser und LTE450. Damit könne die Plattform auch auf künftige Anforderungen reagieren, etwa wenn sich Schnittstellen oder Kommunikationsstandards in bestehenden Anlagen ändern.

Zusätzlich verfügt der MRX.neo über eine integrierte Container Runtime, mit der sich eigene Anwendungen direkt auf dem Router ausführen lassen. Dies soll Edge-Computing-Szenarien ermöglichen, bei denen Daten bereits vor Ort verarbeitet werden.

Als Zielbranchen nennt der Hersteller u.a. Maschinenbau, Energieversorgung, Wasser- und Abwasserwirtschaft, Verkehr sowie Gebäudeautomation – also Bereiche, in denen Geräte üblicherweise über lange Zeiträume im Einsatz bleiben.

Sicherheitsarchitektur nach IEC 62443-4-1

Der Router läuft auf dem herstellereigenen Betriebssystem icom OS mit Secure Boot und regelmäßigen Sicherheitsupdates. Die Entwicklung erfolgt nach IEC 62443-4-1. Der Anbieter positioniert die Plattform zudem als Unterstützung für Unternehmen, die Anforderungen aus der NIS2-Richtlinie und dem Cyber Resilience Act (CRA) umsetzen müssen.

Für die Fernwartung steht die icom Connectivity Suite (iCS) zur Anbindung an einen VPN-Dienst bereit, das zentrale Gerätemanagement soll über icom Router Management (iRM) erfolgen.

Migrationsprogramm für Bestandskunden

Entwicklung und Fertigung des MRX.neo finden nach Angaben des Unternehmens in Deutschland statt. Wie bei anderen Produkten der .neo-Familie gewährt Insys icom fünf Jahre Herstellergarantie sowie regelmäßige Firmware-Updates.

Für Bestandskunden mit Geräten auf Basis des älteren Insys OS bietet der Hersteller bis zum 31. Dezember 2026 ein Upgrade-Programm an, das den Wechsel auf die neue .neo-Plattform samt icom OS erleichtern soll.

Teststellungen des MRX.neo können bereits jetzt angefordert werden; die reguläre Serienverfügbarkeit ist laut Insys icom für Oktober 2026 vorgesehen.

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