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Endpoint-Risiken proaktiv reduzieren Ivanti erweitert Neurons-Plattform um Predictive Remediation

Von Bernhard Lück 1 min Lesedauer

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Ivanti baut sein Autonomous Endpoint Management (AEM) weiter aus und ergänzt es um Funktionen zur vorausschauenden Problembehebung (Predictive Remediation). Grundlage der Erweiterung des Autonomous Patch Management ist die KI-gestützte Plattform Ivanti Neurons.

Mit Ivantis neuen AEM-Funktionen lassen sich IT-Probleme kontinuierlich erkennen, bewerten, priorisieren und beheben, bevor sie sich auf den Betrieb auswirken.(Bild:  Ivanti)
Mit Ivantis neuen AEM-Funktionen lassen sich IT-Probleme kontinuierlich erkennen, bewerten, priorisieren und beheben, bevor sie sich auf den Betrieb auswirken.
(Bild: Ivanti)

Viele Organisationen stehen laut Ivanti vor der Herausforderung, dass steigende Cyberrisiken und eine wachsende Zahl an Patches auf fragmentierte Tool-Landschaften treffen. Isolierte Datenquellen erschweren demnach die Transparenz und verzögern die Reaktion auf sicherheitsrelevante Ereignisse.

Hier setzt das Konzept des Autonomous Endpoint Management an. Es kombiniert Funktionen aus Endpoint Management, Digital Experience Management und Self-Healing-Mechanismen. Systeme sollen dadurch kontinuierlich überwacht, bewertet und automatisiert angepasst werden können, bevor sich Probleme auf den Betrieb auswirken.

Predictive Remediation schließt Lücke zwischen Erkennung und Reaktion

Mit der neu eingeführten Funktion Predictive Remediation erweitert Ivanti sein bestehendes Autonomous Patch Management. Der Ansatz soll über risikobasiertes Patchen hinausgehen und insbesondere die Lücke zwischen der Identifikation von Risiken und deren Behebung adressieren. Zu den zentralen Funktionen zählen laut Anbieter:

  • Vorhersage von Compliance-Ergebnissen
  • Identifikation potenzieller Hindernisse bei der Behebung von Schwachstellen vor Ablauf von SLA-Fristen
  • Übersetzung von Sicherheitsprioritäten in konkrete Patch-Maßnahmen

Damit sollen IT-Teams in die Lage versetzt werden, Remediation-Lücken (also Stellen, an denen Patches oder Fixes fehlen werden) frühzeitig zu erkennen. Zudem könnten sie damit die richtigen Maßnahmen priorisieren, routinemäßige Patch- und Remediation-Workflows automatisieren und gleichzeitig die Governance durch integrierte Kontrollmechanismen aufrechterhalten.

Fokus auf kontrollierte Automatisierung

Ivanti positioniert die Erweiterungen als Schritt hin zu stärker automatisierten, aber kontrollierten IT- und Sicherheitsprozessen. Im Mittelpunkt steht dabei die Nutzung vertrauenswürdiger Daten als Grundlage für automatisierte Entscheidungen.

Die Kombination aus Datenbasis, Automatisierung und Governance soll es Unternehmen ermöglichen, operative Risiken zu reduzieren und manuelle Eingriffe zu minimieren. Gleichzeitig bleibt laut Anbieter die administrative Kontrolle über alle automatisierten Prozesse erhalten.

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