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Preis pro Port

Auch mit dem Portpreismodell kommt eine neue Tarifierung ins Spiel. Damit können Geschäftskunden Arbeitsplätze zu Schaltzentralen für das Vernetzte Arbeiten ausbauen, wirbt der Anbieter.
Auf der Basis der Lösung stehen zum Beispiel alle Telefonfunktionen über eine PC-Oberfläche zur Verfügung. Nutzer können Fax- und Voice–box-Nachrichten als E-Mail-Anhänge empfangen und versenden, Handys lassen sich als normale Bürotelefone einsetzen – inklusive aller Komfortfunktionen.
Den wirtschaftlichen Vorteil beschreibt die Telekom wie folgt: „Die Lösung bindet kein Kapital, Kunden bezahlen lediglich einen monatlichen Mietpreis pro Arbeitsplatz inklusive Aufbau und Einrichtung.“
Darüber hinaus beinhaltet das Miet-Angebot Serviceleistungen wie die garantierte Störungsbehebung innerhalb von 24, acht oder nur vier Stunden.
Außerdem können Kunden die firmenindividuelle Lösung einem veränderten Bedarf anpassen – sie lässt sich ohne Änderung des Fixpreises pro Arbeitsplatz um bis zu zehn Prozent vergrößern beziehungsweise verkleinern.
Für die Ports stehen verschiedene Ausstattungsvarianten zur Verfügung. Zum Beispiel sind in der Grundausstattung neben dem Telefon auch der Zugriff aufs Firmenadressbuch und das Firmen-Anrufjournal sowie eine Voice-Box enthalten.
Vom Basispaket bis zu UC-Features
Diese Basisausstattung lässt sich durch den Zugriff auf E-Mail und Instant Messaging erweitern. Dank einer CTI-Schnittstelle ist die Steuerung des Endgerätes über den PC möglich.
Mobile Mitarbeiter können eingebunden werden. Sie nutzen dazu ihr Notebook mit USB-Headset oder USB-Telefon.
Für gehobene Ansprüche bietet die Deutsche Telekom eine Komplettlösung mit Unified-Communications-Funktionen und einer umfangreichen Auswahl an Endgeräten. Außerdem stehen für die Verbindung von Geräten mit Ethernet-Schnittstellen LAN-Ports bereit.
Für ein größeres Portfolio an firmenindividuellen Mobilfunklösungen sorgen Kooperation mit rund 400 zertifizierten Partnerunternehmen. Auf der CeBIT präsentierte die Telekom drei davon. Sie stammen von EF, GML und Isec7.
Beispielanwendungen
Von EBF stammt der „EBF-Connector“. Die Anwendung ermöglicht es, mit dem iPhone direkt und sicher auf unternehmensrelevante Daten zuzugreifen – weltweit und praktisch verzögerungslos. Der das Tool bietet eine und einfach zu bedienende Benutzeroberfläche. Er empfiehlt sich zum Beispiel für die laufende Terminvergabe im Außendienst ebenso wie für die Datenerfassung direkt vor Ort, etwa im Facility-Management.
Die GML Gesellschaft für mobile Lösungen mbH, Warendorf, bietet die Produktsuite „2Bmobil“. Dieser erlaubt eine geradezu „nahtlose“ Anbindung an bestehende ERP-Systeme. Die Software unterstützt die Prozesse für Vertrieb und Service.
Die Mitarbeiter haben jederzeit sämtliche Informationen zur Hand und erfassen direkt alle Leistungen, Besuchsberichte und Aufträge. Auch Fotodokumentation und bargeldloses Bezahlen sind möglich.
Die ISEC7 Group, Hamburg, demonstrierte die SAP-zertifizierte Produktserie „Mobility for SAP“. Diese ermöglicht den mobilen Zugriff per „Blackberry“-Smartphones auf SAP-Workflow-Prozesse, auf SAP-CRM- und SAP-ERP-Daten. Damit lassen sich zum Beispiel Angebote und Bestellungen direkt von unterwegs genehmigen oder Auftragsstatus abfragen. Installation und Konfiguration der Lösung sind einfach. Im Ergebnis zeigen sich verkürzte Reaktionszeiten und beschleunigte Freigabeprozesse.
weiter mit: Partnerschaft in Sachen Video-Conferencing
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