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Die Telekom holt aus – vom LAN, VPN und mobilen Pakettarifen bis Telepräsenz

Telekom baut an umfassenden Services für Geschäftskunden

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Partnerschaft in Sachen Video-Conferencing

Rund 70 Cisco-Telepresence-Systeme gibt es derzeit. Dort finden täglich rund 1.000 Video-Meetings statt. Allein Cisco hat nach eigenen Angaben durch die Verwendung von Videokonferenzen seit Einführung des Systems im eigenen Hause rund 420 Millionen Dollar an Reisekosten und rund 32.000 Tonnen Co2 eingespart. (Archiv: Vogel Business Media)

Zu den ganz großen Partnern der Telekom gehört jedoch Cisco. Gemeinsam wollen die Unternehmen einen „Deutschland Telepresence Dienst“ aufziehen. Dabei handelt es sich um ein Dienstleistungspaket für Live-Conferencing auf der Basis von Telepresence-Produkten von Cisco.

Dazu gehören neben der Bereitstellung der erforderlichen Endgeräte und der Raumeinrichtung die flächendeckende Schaltung eines eigenen Netzes sowie Sicherheits- und Vermittlungsdienste und weitere Services.

Die Kunden sollen die Produkte jedoch nicht kaufen, sondern mieten und untervermieten. Das gilt für die Raum-Lösungen „Telepresence“, für die Leistungen mit rund 15 Megabit pro Sekunde benötigt werden und die zwölf Teilnehmer zählen können bis zu Video-Konferenz-Systemen für zwei Teilnehmer und einer Leistung von 4,4 Megabit pro Sekunde. Der Mietpreis für einen Raum wird zirka 12.000 Euro pro Monat betragen.

Die Zielgruppe, die mit dem Mietangebot adressiert wird, sind in der Hotelbranche zu finden. Denn Hotels könnten mit dem Telepräsenz-Dienst die Live-Konferenzen à la carte als attraktive Zusatzleistung für rund 100 bis 300 Euro pro Stunde vermarkten, sagt Backofen.

Sie profilierten sich als erste Adresse für alle Geschäftsleute, die direkt und persönlich mit Partnern in aller Welt konferieren wollen: ein klares Plus gegenüber Wettbewerbern, die neben Übernachtung und Gastronomie nur Tagungsräume bieten.

Schon jetzt verzeichnet Backofen, dass insbesondere Vertreter mittelständischer Unternehmen Entfernungen von 30 bis 40 Kilometer zurücklegten, um in den virtuellen Konferenzräumen zu tagen.

Meetings in virtueller Umgebung

Mit Telepresence erhalten die Gesprächsteilnehmer den Eindruck, als säßen sie bei der Livekonferenz am selben Besprechungstisch. Möglich macht das die Darstellung der Gesprächspartner auf HD-Plasmabildschirmen mit einer Diagonale von bis zu 65 Zoll. „In der Qualität“, sagt Backofen, „ist das nur mit Cisco-Technik möglich.“

Gesten kommen bei einer Live-Konferenz zur Geltung. Darüber hinaus entsteht mit Telepresence durch einen identischen Aufbau der Konferenzräume an unterschiedlichen Standorten das „Ein-Raum-Gefühl“.

Parallel zu Bild und Ton vom Gespräch können die Teilnehmer per Telepresence zusätzliche Informationen austauschen und Office-Dokumente wie PowerPoint-Präsentationen gemeinsam betrachten und bearbeiten. Darüber hinaus lassen sich mit der in die Lösung integrierten Zusatzkamera beispielsweise Skizzen aufnehmen und für alle Teilnehmer dann am Bildschirm darstellen. Um eine HD-Live-Konferenz aufzubauen, genügt es, eine Telefontaste zu drücken.

Schützenhilfe für die Vermarktung der Dienstleistung erhielt Backofen durch den Deutschen Fußballbund und Nationalmannschafts-Manager Oliver Bierhoff. Letzterer wusste zwar nicht wie die Räume heißen, aber er hat sie schon ausprobiert und zeigte sich sehr angetan.

weiter mit: Telepräsenz soll DFB-Kommunikation verbessern

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