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Im IP-Insider-Test: tools4ever Monitor Magic 6.1 SNMP-basierte Netzwerküberwachung bis ins Detail

Autor / Redakteur: Johann Baumeister / Dipl.-Ing. (FH) Andreas Donner

Zur Überwachung von Servern und des Netzwerks gibt es eine Armada an Toolsets. Die Werkzeuge sollen die IT-Bausteine am Laufen halten, indem sie den Administratoren visionäre Einblicke in Geräte und Systeme ermöglichen. Monitor Magic ist eines dieser Toolsets und IP-Insider hat sich die Software näher angesehen.

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Monitor Magic 6.1 überwacht Netzwerk-Geräte ohne Agenten-Software auf SNMP-Basis
Monitor Magic 6.1 überwacht Netzwerk-Geräte ohne Agenten-Software auf SNMP-Basis
( Archiv: Vogel Business Media )

Die Überwachung von IT-Baugruppen ist unvermeidlich. Erst durch sie sind Rechner und damit die Applikationsdienste immerfort erreichbar. Das Monitoring der Systeme ist somit eine zentrale Aufgabe für die IT-Abteilung. Gleichzeitig stellt es die stupideste aller Arbeiten dar. Wenn nichts passiert, ist auch nichts zur Fehlerbehebung zu tun. Umgekehrt kann es bei einem Fehler nicht schnell genug gehen.

Um die Überwachung zu optimieren, bieten unzählige Hersteller Monitoring-Programme für die IT-Baugruppen an. Dazu zählt auch Monitor Magic, dass IP-Insider sich in der Version 6.1 angesehen hat. Das Werkzeug hilft bei der Überwachung nahezu aller aktiven IT-Baugruppen, die in den Unternehme heute anzutreffen sind. Dazu zählen natürlich alle Server aber auch diverse Switches, Firewalls oder Router.

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Installation und Setup

Für diesen Test haben wir Monitor Magic von der Website des lokalen Vertriebspartners bezogen. Dabei erhielten wir eine einzige EXE-Datei mit knapp 17 MByte Umfang. Die Software ist somit recht klein und passt sicherlich zusammen mit anderen wichtigen Tools auf jeden USB-Stick. Das Softwarepaket enthält alle Komponenten der Monitoring-Software. Dies umfasst das Client-Modul und den Monitor Magic-Dienst. Dieser Dienst wird beim Setup der Software mit eingerichtet.

Die Installation von Monitor Magic ist einfach und selbsterklärend und stellt keine besonderen Anforderungen an den Benutzer und ist nach weniger als fünf Minuten erledigt.

Als Voraussetzungen für den Betrieb des Netzwerktools gibt der Hersteller an, dass es „auf den meisten Microsoft Windows-Betriebssystemen“ installiert werden kann. In der Dokumentation werden dabei namentlich für das Client-Modul die Betriebssysteme Windows NT 4.0, Windows 2000, Windows 98, Windows ME und Windows XP erwähnt. Die Serverkomponente wiederum kann auf einem Rechner mit Windows NT 4.0, Windows 2000 oder Windows XP ausgeführt werden.

Das Toolset benötigt aber keine Installation von Software auf den zu überwachenden Geräten. Dies macht das Setup besonders einfach, da man die Zielsysteme nicht „anzufassen“ braucht.

Die Überwachung der Zielsysteme erfolgt durch SNMP-Zugriffe. SNMP ist für viele Netzwerkgeräte ohnehin der einzige Weg, Informationen von anderen Geräten abzugreifen. Auch die Unix-Linux-Derivate unterstützen SNMP.

Vor der Nutzung des Werkzeugs ist dieses zu konfigurieren. Dies wird durch einen beigefügten Konfigurationsassistenten vereinfacht. Der Assistent fragt dabei zu Beginn alle wichtigen Einstellparameter in einem mehrstufigen Dialog ab.

weiter mit: Integration der zu überwachenden Geräte

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