Produkte für Programmierbarkeit und Automatisierung

Nokia beschleunigt G.fast-Installation

| Autor / Redakteur: Dirk Srocke / Andreas Donner

Nokias G.fast-fähige Optical Network Terminals (ONT) sollen das Deployment vereinfachen.
Nokias G.fast-fähige Optical Network Terminals (ONT) sollen das Deployment vereinfachen. (Bild: Nokia)

Mit Programmierbarkeit und Automatisierung will Nokia die Installation von G.fast in Kupfer-Anschlussnetzen deutlich beschleunigen. Jetzt vorgestellte Lösungen unterstützen insbesondere großflächige Rollouts.

Doppelt so schnell wie bisher sollen Telekommunikationsanbieter G.fast mit dem jetzt von Nokia erweiterten Produktportfolio ausrollen. Die vorgestellten Micro-Node-Lösungen ermöglichen laut Anbieter höhere Anschlussdichten und längere Leitungsdistanzen – sowohl bei Multifunktionsgehäusen wie auch bei kleineren Verteilerpunkten.

Besonderes Augenmerk will Nokia zudem auf Zugänglichkeit, Wartungsfreundlichkeit und Inbetriebnahmezeit gelegt haben. Betreiber können die Nodes über die Cloud vorbereiten, nahtlos ins Netz einfügen und von jedem Ort aus verwalten. Die Systeme beherrschen Software-Defined Networking (SDN), Network Functions Virtualization (NFV) und NETCONF/YANG.

Wie G.fast Kupfer neues Leben einhaucht

Brückentechnologie mit mehr Bandbreite und Problemen

Wie G.fast Kupfer neues Leben einhaucht

30.01.15 - Während VDSL2 und Vectoring aktuell in der Praxis implementiert werden, holt das Ende vergangenes Jahr von der ITU verabschiedete Verfahren G.fast noch mehr Bandbreite aus Kupferkabeln heraus. Die neuen Breitbandmöglichkeiten haben jedoch auch ihre Tücken. lesen

Zu Nokias erweitertem G.fast-Angebot gehören unter anderem spezielle Micro-Nodes, die eine große Bandbreite von Kapazitätsoptionen für FTTdp und FTTN-Szenarien unterstützen.

Neu im Angebot sind:

  • Nokia 7368 ISAM SX-8F – Versiegelter G.fast Micro-Node mit acht Ports, entworfen für den einfachen Einsatz innerhalb von Gebäuden im Rahmen von FTTB/MDU-Einsatzszenarien
  • Nokia 7368 ISAM MX-6 – Neue G.fast Einsteckkarte für Nokias modularen Hochleistungs-Micro-Node, mit der Netzbetreiber G.fast vom Multifunktionsgehäuse aus einsetzen können.
  • Nokia Access Controller – Der cloudbasierte Controller automatisiert und vereinfacht die Installation, den Betrieb und die Weiterentwicklung des Zugangsnetzes in traditionellen, SDN oder hybrid-gemanagten Umgebungen.

Federico Guillén, President Fixed Networks bei Nokia, kommentiert: „Mit Nokias G.fast Micro-Nodes können Netzbetreiber die Vorteile von G.fast in einem erweiterten Umfang nutzen, ohne dafür zusätzliche Komplexität oder Zeitbedarf in Kauf zu nehmen, wie dies bisher der Fall war. Um den Business Case für große G.fast Installationen zu optimieren, sind flexible Einrichtungsoptionen für größere und kleinere Systeme die beste Lösung. Wir nutzen SDN/NFV auch, um das Management zu vereinfachen und zu automatisieren und so den Betreibern greifbare Vorteile zu bieten – dadurch können sie G.fast schneller ausrollen und Ultrabreitbanddienste schneller einer größeren Anzahl von Nutzern anbieten.“

Kommentare werden geladen....

Kommentar zu diesem Artikel

Der Kommentar wird durch einen Redakteur geprüft und in Kürze freigeschaltet.

Anonym mitdiskutieren oder einloggen Anmelden

Avatar
Zur Wahrung unserer Interessen speichern wir zusätzlich zu den o.g. Informationen die IP-Adresse. Dies dient ausschließlich dem Zweck, dass Sie als Urheber des Kommentars identifiziert werden können. Rechtliche Grundlage ist die Wahrung berechtigter Interessen gem. Art 6 Abs 1 lit. f) DSGVO.
  1. Avatar
    Avatar
    Bearbeitet von am
    Bearbeitet von am
    1. Avatar
      Avatar
      Bearbeitet von am
      Bearbeitet von am

Kommentare werden geladen....

Kommentar melden

Melden Sie diesen Kommentar, wenn dieser nicht den Richtlinien entspricht.

Kommentar Freigeben

Der untenstehende Text wird an den Kommentator gesendet, falls dieser eine Email-hinterlegt hat.

Freigabe entfernen

Der untenstehende Text wird an den Kommentator gesendet, falls dieser eine Email-hinterlegt hat.

copyright

Dieser Beitrag ist urheberrechtlich geschützt. Sie wollen ihn für Ihre Zwecke verwenden? Infos finden Sie unter www.mycontentfactory.de (ID: 44332418 / Standards & Netze)