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Switches für Software-Defined Networking und moving VMs von Arista Low-Latency-SDN-Switches sprechen VXLAN

| Autor / Redakteur: Dirk Srocke / Dipl.-Ing. (FH) Andreas Donner

Mit seiner Switching-Plattform 7150 unterstützt Arista Networks nun auch das Software-Defined Networking (SDN). Die Geräte der 40-GbE-Klasse taugen für Hochleistungs-Computing (HPC) sowie Tradingsysteme und ermöglichen dank VXLAN auch Vmotion über RZ-Grenzen hinweg.

Das EOS-Binärimage der Arista Serie 7150 läuft zu Testzwecken auch auf virtuellen Maschinen.
Das EOS-Binärimage der Arista Serie 7150 läuft zu Testzwecken auch auf virtuellen Maschinen.

Mit der Serie 7150 will Arista Networks (Arista) eine Switching-Plattform liefern, die neuartige Funktionen für die flexible Datenweiterleitung beinhaltet. Dank Software-Defined Networking (SDN) könnten Anwender Architekturen aufbauen, die mit SDN-Controllern für netzwerkweite Virtualisierung, mobilen virtuellen Maschinen (VM) und Netzwerkdiensten zusammenarbeiten – ohne die Netzwerkleistung zu beeinträchtigen.

Die Serie Arista 7150 basiert auf Intels Ethernet-Switching-Chip FM6000 und bietet bis zu 64 Ports mit 1/10 Gbit/s beziehungsweise 16 Ports mit 40 Gbit/s. Alternativ lassen sich per AgilePort auch bis zu vier individuelle 10-Gbit/s-Ports zu einer 40-Gbit/s-Schnittsteller zusammenfassen. Laut Hersteller biete man damit die am höchsten skalierbaren Layer-2 und -3- und Multicast-Switches am Markt an.

Die Serie 7150 tunneln VXLAN mit Leitungsgeschwindigkeit und unterstützen damit die Verlagerung von Arbeitslasten zwischen virtuellen und physikalischen Maschinen – auch über Rechenzentrumsgrenzen hinweg aus Layer-2-Basis.

Für die 40 Gbit/s-Ports gibt Arista eine Verzögerung von 350 Nanosekunden beim Transport auf den Netzwerkschichten 2 und 3 an. Zudem wirbt der Hersteller mit auf Leitungsgeschwindigkeit arbeitender Network Address Translation (NAT), IEEE 1588 Präzisionszeitmessprotokoll und Überlastungsmanagement.

Die Serie 7150 beinhaltet offene Schnittstellen für das Extensible Operating System (EOS-APIs) und erlaubt zustandslose Lastverteilung sowie Netzanalyse.

Über einen verbesserten Latency Analyser (LANZ+) detektieren die Switches auf Anwendungsebene Mikrobursts und Leitungsüberlastungen. Somit lassen sich laut Anbieter alle Faktoren zur Optimierung von Big Data und anderen zeitsensitiven Applikationen analysieren.

Alle Produkte der Serie 7150 laufen unter dem gleichen Arista-EOS-Binärimage. Das soll nicht nur den Betrieb vereinfachen. Zudem laufe das Image auf virtuellen Maschinen und helfe IT-Verantwortlichen somit, Netzwerkkonfigurationen zu validieren.

Per Advanced Event Management (AEM) könnten Anwender das Netzwerkverhalten ihrer speziellen Umgebung schließlich anpassen und die Cloud-Infrastruktur weiter automatisieren.

Die Serie Arista 7150 ist ab 10.829 Euro erhältlich und soll noch im vierten Quartal ausgeliefert werden.

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