Open Networking: Dell kooperiert mit Big Switch Networks

Lösungen für die SDN-Realisierung im Rechenzentrum

| Autor / Redakteur: Bernhard Lück / Andreas Donner

Dell bietet in seinem Networking-Ethernet-Switching-Portfolio künftig Switch Light OS von Big Switch Networks an, u.a. mit der Serie S4810.
Dell bietet in seinem Networking-Ethernet-Switching-Portfolio künftig Switch Light OS von Big Switch Networks an, u.a. mit der Serie S4810. (Bild: Dell)

Dell erweitert seine Open-Networking-Initiative, die das Netzwerk-Switch-Modell neu definiert und die Entwicklung zukunftsfähiger Rechenzentren fördern soll. Die Kooperation mit dem SDN-Spezialisten Big Switch Networks soll die Wahlmöglichkeiten bei Networking-Hard- und -Software steigern.

Auf Basis ihres strategischen Abkommens möchten Dell und Big Switch Networks SDN-Lösungen für die Realisierung des softwaredefinierten Rechenzentrums bereitstellen. Dell bietet in seinem Networking-Ethernet-Switching-Portfolio künftig Switch Light OS von Big Switch Networks an, beginnend mit den Serien S4810 und S6000.

Außerdem möchte Dell einsatzbereite Anwendungen für SDN-Controller von Big Switch Networks zur Verfügung stellen, zunächst mit Big Tap Monitoring, einer SDN-fähigen Fabric-Monitoring-Lösung, die in der Lage sei, den Netzwerkverkehr umfassend zu überwachen und die Ergebnisse für Sicherheitsaufgaben sowie für andere Systeme bereitzustellen. Dell zufolge können Anwender damit

  • ihre Wahlmöglichkeiten beim Einsatz von Best-of-Breed-Ethernet-Switch-Hardware, Betriebssystemen und SDN-Apps erweitern;
  • eine Vielfalt von SDN-Lösungen der nächsten Generation verwenden;
  • die Verwaltung, Überwachung und Einhaltung von Richtlinien vereinfachen.

Dell möchte das Switch Light OS und den Big Tap Monitoring Fabric Controller ab dem 2. Quartal 2014 anbieten.

Dells Open-Networking-Initiative

Dell fördert ein offenes Ecosystem mit bewährten, standardbasierenden Netzwerkausrüstungen, -betriebssystemen und -anwendungen, die sich an individuellen Businessanforderungen ausrichten. Dell bewirbt das Open-Networking-Modell mit folgenden Vorteilen:

  • Best-of-Breed-Ansatz für Workloads, Anwendungen und andere Erfordernisse des Networking, einschließlich Orchestrierung, Automatisierung und Monitoring;
  • Konsistente Sicht auf alle Ressourcen des Rechenzentrums mit einem gemeinsamen Implementierungs- und Betriebsmodell;
  • schnelle, standardbasierende Innovationen und Verfügbarkeit vieler Open-Source-Lösungen für Rechenzentren.

Alternative zum White- und Black-Box-Switching

Heutige Netzwerkangebote sind von zwei Extremen geprägt. Das eine ist das sogenannte White-Box- oder Bare-Metal-Switching, bei dem Anwender einfach eine nackte Hardware auf eigene Faust mit Betriebssystem und anderer Software ausstatten. Das andere Extrem ist das Black-Box-Switching, bei dem alle Komponenten von einem einzigen Anbieter geliefert werden, ohne dass der Anwender darauf irgendeinen Einfluss nehmen kann.

Dell zufolge werden durch das Konzept des Open Networking, dass sich zwischen diesen Extremen bewegt, die für traditionelle Switching-Hardware nötigen Investitionen reduziert und zugleich die Betriebskosten im Vergleich zu White-Box-Lösungen gesenkt. Die Lösung bietet

  • unter der Dell-Marke getestete Ethernet-Switches mit festen Formfaktoren und Support;
  • eine Komplettlösung für Rechenzentren mit einem Single-Vendor-Modell für Server, Storage und Networking, einer internationalen Distribution und weltweitem Fulfillment;
  • globale Services mit einem einzigen Ansprechpartner und Verantwortlichkeit;
  • Networking-Know-how in Pre- und Post-Sales-Szenarien, einschließlich Planung, Implementierung und Support.

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