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Hybride Systemarchitektur für anwendungskritische TK-Netze Keymile präsentiert XMC20-Familie

| Autor / Redakteur: Dirk Srocke / Dipl.-Ing. (FH) Andreas Donner

Mit der Produktfamilie XMC20 liefert Keymile Equipment für anwendungskritische Telekommunikationsnetze. In einem Netzwerkelement vereint der Hersteller dabei sowohl Ethernet- als auch native TDM-Funktionen.

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Die skalierbare XMC20-Familie vereint hybride Systemarchitektur und robuste Bauweise.
Die skalierbare XMC20-Familie vereint hybride Systemarchitektur und robuste Bauweise.
(Bild: Keymile)

Keymile will verstärkt Lösungen für Mission-Critical-Netze anbieten. Als Teil dieser Strategie hat der TK-Anbieter jetzt die Produktfamilie XMC20 vorgestellt. Die soll Behörden, Transportunternehmen sowie Energieversorgern helfen, bestehende Telekommunikationsnetze zuverlässig für paketbasierte Dienste zu rüsten.

Dank einer hybriden Systemarchitektur verbinde die lüfterlose XMC20-Reihe hierfür in einem einzigen Netzelement Ethernet- und native TDM-Funktionen. Neben einer Vielzahl von Ethernet- und TDM-Schnittstellen böten die Systeme verschiedene, auf unterschiedlichen Verfahren basierende Transporttechnologien.

Aufgrund leistungsstarker Funktionen für Puffermanagement und Datensynchronisierung eignen sich die XMC20-Lösungen laut Anbieter besonders für verteilte Echtzeitkontrollanwendungen und mobile Betriebsnetze. Netzbetreiber sollen die Systeme als MPLS-TP-Knoten, als SDH/PDH-Multiplexer oder kombiniert nutzen – ohne dass dabei die Funktionalität der jeweils anderen Übertragungsart eingeschränkt wird.

Zur XMC20-Produktfamilie gehören verschiedene Gateways, darunter: TDM-over-IP mit Circuit-Emulation-over-Packet, VoIP mit SIP oder Ethernet-over-SDH. Für effiziente und zuverlässige Datentransfers sollen derweil umfassende QoS-Funktionen (Quality of Service), robuste Bauweise sowie zahlreiche Protection- und Redundanzfunktionen sorgen.

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