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Allianz Shared Infrastructure Services SE effektiviert das Netzwerk-Management IT-Dienstleister automatisiert mit HP die Infrastruktur

| Autor / Redakteur: Gerhard Haberstroh / Ulrike Ostler

Ein Weg, zu den Besten der Branche zu gehören, ist für Allianz Managed Operations & Services SE (ASIC) die Automatisierung. So führte der IT-Infrastruktur-Dienstleister der Allianz Gruppe kürzlich „HP Network Automation“ ein, um damit die Netzwerkkomponenten im zentralen Münchener Rechenzentrum zu verwalten. Ein Effekt: Die Kosten für die Hardware einschließlich Wartung und Lizenzen sanken um rund 70 Prozent.

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ASIC industrialisiert das Netzwerk-Managment mit HP Network Automation, Bild: Mercedes-Benz – Montage von V6-Motoren
ASIC industrialisiert das Netzwerk-Managment mit HP Network Automation, Bild: Mercedes-Benz – Montage von V6-Motoren
( Archiv: Vogel Business Media )

ASIC, eine Geschäftseinheit der Managed Operations & Services SE, weiß mit Zahlen umzugehen: Das Unternehmen hat vom Mutterkonzern die Vorgabe erhalten, den Shared-Services-Ansatz konsequent umzusetzen und für den Konzern wertvolle Skaleneffekte auf dem IT-Sektor zu erzielen.

Dabei muss der IT-Provider nicht nur die mit den Allianz Gesellschaften vereinbarten Service Level Agreements (SLAs) erfüllen, sondern sich auch mit den Benchmarks externer IT-Dienstleister hinsichtlich Kosten und Qualität messen lassen. Dies gilt für alle Infrastruktur-Services, die die ASIC rund um seine Rechenzentren erbringt – einschließlich des Managements der Netzwerkinfrastruktur.

„Diese Vorgaben lassen sich nur durch eine weitgehende Standardisierung und Automatisierung der Aufgaben erfüllen“, stellt Günter Schrödl klar, der bei ASIC das Netzwerk-Konfigurations-Management verantwortet. Dabei spielt es für ihn auch keine Rolle, dass ASIC mit gut 600 Netzwerkkomponenten keine Riesenmenge zu verwalten hat: „Die Automatisierung würde sich selbst bei nur 100 Komponenten rechnen“, ist er sich sicher.

Flexible IT-Anpassungen an das Geschäft

Auch nach Einschätzung von Forrester-Analyst Glenn o’Donnell kommen IT-Organisationen heute nicht mehr umhin, viele Aufgaben zu automatisieren, um schlanker zu werden und den Anforderungen des Business besser begegnen zu können. Die Maxime, mehr mit weniger zu tun, sei kein Klischee mehr, sondern ein absolutes Muss.

Vorstände verlangten mehr Disziplin von der IT, mehr Effizienz, mehr Konsistenz, mehr Zuverlässigkeit und eine höhere Flexibilität – und das alles mit kleineren Budgets und Mannschaften. Doch die typische IT-Organisation verschwende ein Gros des Budgets für Ineffizienzen, die mit zunehmender Komplexität großer werden.

Laut o’Donnell beschleunigt Automatisierung die Bereitstellung der Services, erhöht die Qualität und Flexibilität. (Quelle: Forrester, IT Operations 2009: An Automation Odyssey, 24.07.2009)

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