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Allianz Shared Infrastructure Services SE effektiviert das Netzwerk-Management

IT-Dienstleister automatisiert mit HP die Infrastruktur

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Schulungsaufwand gering – Akzeptanz hoch

Der Allianz-Dienstleister ASIC, mit Sitz in Unterföhring, bietet Entwicklung, Bereitstellung und Betrieb der IT-Infrastruktur. (Archiv: Vogel Business Media)

Dank der intuitiven Bedienung ist die Akzeptanz des Tools sehr hoch und der Schulungsaufwand hält sich in Grenzen. Insgesamt arbeiten rund 50 Mitarbeiter bei der ASIC mit HP Network Automation: Der Second-Level-Support setzt es für Konfigurationsänderungen ein, während das für die Netzwerküberwachung verantwortliche Operation Center sowie die Netzwerkarchitekten es hauptsächlich als Informationsquelle nutzen: Wo steht ein bestimmtes Gerät? Wer ist dafür zuständig? Welche SLAs sind damit verknüpft?

Gut 80 Prozent der Funktionen, die die alten Werkzeuge abgedeckt hatten, bietet HP Network Automation. Den Rest – Anpassungen an die Geschäftsprozesse – hat Schrödl selbst ergänzt, da die Lösung über Schnittstellen verfügt und so transparent aufgebaut ist, dass sie Einblicke in die Datenbank und in die Struktur erlaubt.

„Das Schöne ist, dass wir bei diesen Änderungen und Ergänzungen an der Software nie Gefahr laufen, dass es nach einem Release-Wechsel von HP Network Automation nicht mehr funktioniert“, lobt Schrödl.

Das Implementieren von Massen-Changes wird, wie der Asic-Manager sagt, mit HP Network Automation enorm vereinfacht. Dabei meldet die Software auch, an welcher Stelle und warum eine Konfigurationsänderung nicht funktioniert hat – etwa wenn die Syntax falsch oder eine Komponente nicht erreichbar war.

Zuvor testen die Mitarbeiter im Second-Level-Support in der Regel den Change an ausgewählten Komponenten. In der Software geben sie dafür mit wenigen Klicks vor, um welche Komponenten oder Module es sich handeln soll.

Software überprüft das Einhalten von Compliance-Anforderungen

Außerdem überprüft die Software regelmäßig alle Netzwerkkomponenten daraufhin, ob mit den Konfigurationen vorgegebene Regeln eingehalten werden. Dabei handelt es sich um unternehmensinterne Policies, aber auch um solche, die zum Beispiel aus dem Sarbanes-Oxley Act erwachsen.

Ziel dieses US-Gesetzes ist es, das Vertrauen der Anleger in die Richtigkeit und Verlässlichkeit der veröffentlichten Finanzdaten von Unternehmen wiederherzustellen. Für die Konfiguration einer Netzwerkkomponente heißt dies etwa, dass der Web-Zugriff darauf deaktiviert sein muss.

So lässt sich mit HP Network Automation automatisiert überprüfen, ob der Zugriff tatsächlich überall deaktiviert ist. Ist dies nicht der Fall, wird bei der ASIC aktuell der Netzwerkadministrator benachrichtigt, der die Konfigurationsänderung dann vornimmt. In Zukunft, so die Überlegungen, könnte das Tool die betreffende Konfiguration auch automatisch auf der Komponente berichtigen.

Zukunftspläne

So will die ASIC in Kürze noch weitere Funktionalitäten von HP Network Automation flächendeckend im Rechenzentrum einsetzen, um den ohnehin hohen Industrialisierungsgrad noch weiter zu steigern. Dazu gehört die Anbindung an das Netzwerk-Performance-Management.

Derzeit wird außerdem die automatische Verteilung der Software auf die Netzwerkkomponenten mittels HP Network Automation getestet. Und schließlich will das Unternehmen künftig die Terminierung von Konfigurationsänderungen nutzen, um diese etwa automatisch über Nacht ablaufen zu lassen. Das muss dann kein Mitarbeiter mehr nachts oder am Wochenende erledigen – und dem Unternehmen spart dies zusätzlich Kosten.

Der Autor:

Gerhard Haberstroh ist Solution Marketing Manager HP Software.

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