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Allianz Shared Infrastructure Services SE effektiviert das Netzwerk-Management

IT-Dienstleister automatisiert mit HP die Infrastruktur

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Engpässe im Netz sollen proaktiv vermieden werden

Günter Schrödl verantwortet bei ASIC das Netzwerk-Konfigurations-Management. (Archiv: Vogel Business Media)

Der Anspruch an die Qualität des Netzwerk-Managements ist laut Schrödl in den vergangenen Jahren in der Tat deutlich gestiegen. Man will genauere Daten zur Auswertung haben – sowohl für die Überwachung als auch für das Konfigurations-Management.

Schrödl dazu: „Längst geht es nicht mehr nur darum, bestehende Störungen zu erkennen, sondern die Auslastung von Komponenten und Netz proaktiv zu verfolgen, damit erst gar keine Engpässe entstehen.“

Netzwerk- und Performance-Management erfolgen bei ASIC bereits seit einigen Jahren automatisiert, allerdings mit Hilfe mehrere verschiedener Tools. Dazu gehörten ein Werkzeug zur Konfigurationssicherung sowie eines zur Netzwerk-Komponentenverwaltung.

Letzteres hatte Schrödl seinerzeit selbst entwickelt, da es auf dem Markt keine Standardlösung für das Netzwerk-Management gab. Die Tools deckten im Prinzip alle Aufgaben ab, doch war klar, dass einige von ihnen möglichst schnell durch eine Standardsoftware abgelöst werden sollten, da die Kosten für Wartung und Weiterentwicklung hoch waren.

Vier wesentliche Kriterien sollte das Tool erfüllen: eine heterogene Netzwerklandschaft unterstützen, auf virtuellen Servern laufen, eine einfache Bedienoberfläche sowie Schnittstellen für Erweiterungszwecke zur Verfügung stellen. Zwar besteht das Netzwerk derzeit fast ausschließlich aus homogenen Komponenten, doch war der ASIC wichtig, dass die Lösung auch herstellerübergreifend arbeitet, um flexibel zu bleiben.

Der Betrieb auf virtuellen Servern senkt die Hardwarekosten

Die Anforderungen an die Hardware sollten möglichst gering sein, um die Kosten weiter zu senken: Die Produktion von HP Network Automation läuft heute auf einem virtuellen Linux-Server mit 8 Gigabyte Arbeitsspeicher und vier Prozessoren.

Zusätzlich wurden eine Backup-Maschine und ein Testserver installiert – beide ebenfalls auf virtuellen Servern. Schrödl: „Im Gegensatz zu anderen Tools benötigt HP Network Automation keine dedizierte Hardware, es läuft auf einem virtuellen Server superstabil und gut.“ Das Resultat: Im Vergleich zur alten Lösung hat ASIC die Hardwarekosten einschließlich Wartung und Lizenzen um rund 70 Prozent gesenkt.

Als ein weiteres Plus bewertet Schrödl die einfache Benutzeroberfläche von Network Automation. „Die Lösung stellt nur geringe Anforderungen an den Arbeitsplatz, da es sich um eine recht ressourcenschonende Web-Oberfläche handelt. Der Vorteil: Der Zugriff funktioniert immer – auch dann, wenn bei uns ein neuer Internet Explorer zum Einsatz kommen sollte.“

weiter mit: Schulungsaufwand gering – Akzeptanz hoch

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Link: ASIC

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