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Unterstützung für die Verbindung von Unterseekabeln nach Europa Interoute eröffnet neue Glasfaserstrecke in Süditalien

| Autor / Redakteur: Bernhard Lück / Dipl.-Ing. (FH) Andreas Donner

Interoute zufolge wird Süditalien mithilfe der neuen 1300 Kilometer langen Glasfaserstrecke zu einem der wichtigsten Internetknoten in Europa. Für Unterseekabel im Mittelmeer stehe nun ein Landepunkt mit High-Level-Diversifizierung und der nötigen Kapazität für künftige Erfordernisse zur Verfügung.

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Die Glasfaserstrecke soll die Hochleistungskonnektivität von Interoutes Landestationen in Mazara del Vallo und Bari für die Verbindung von Unterseekabeln nach Europa erhöhen.
Die Glasfaserstrecke soll die Hochleistungskonnektivität von Interoutes Landestationen in Mazara del Vallo und Bari für die Verbindung von Unterseekabeln nach Europa erhöhen.
(Bild: Interoute )

Die Strecke sei auf Traffic von 8 TBit/s ausgelegt und biete Wellenlängenservice bis zu 100 GBit/s. Interoute könne seinen Kunden nun sowohl von Mazara del Vallo (Sizilien) als auch von Bari (Apulien) aus drei verschiedene Routen zu den größeren in seinem paneuropäischen Netzwerk eingebundenen Städten anbieten. Dies reduziere die Anfälligkeit und die Risiken, die mit einem Single Point of Failure einhergingen, und ermögliche wesentlich kürzere Unterwasserkabelstrecken. So gebe es mit dem Landepunkt in Süditalien nun eine Alternative zu den weiter entfernt gelegenen Stationen wie Marseille.

Die neue Glasfaserstrecke werde mehr Hochleistungskonnektivität von Interoutes Landestationen in Mazara del Vallo und Bari für die Verbindung von Unterseekabeln nach Europa zur Verfügung stellen. Über die letzten Jahre wurden Kabel aus Griechenland, Malta, Tunesien und Israel über Interoutes Stationen in Süditalien an das europäische Festland angebunden.

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