Anbieter zum Thema
Die Telefone
Doch zur Officeserve-Serie gehören nicht nur die zentralen Anlagen, sondern auch diverse Endgeräte sowie ein mit „Communicator“ ein Softphone.

Die Tisch-Telefone „SMT-i3100“, „SMT-i5220“ und „SMT-i5243“ etwa sind für die VoIP-Telefonate. unterscheiden sich durch die Displays und Funktionsreichtum. So verfügt die SMT-i5200-Serie über ein prämiertes Design, ein großes, grafisches Displays, das etwa für die Bildtelefonie via USB-Kamera geeignet ist, aber auch wichtige Informationen direkt auf dem Telefon anzeigen kann sowie Sichtbarkeit und Kontrolle der eigenen Kommunikation erlaubt. Des Weiteren können UC-Funktionen wie Präsenzanzeige und Instant-Messaging-Dienste unterstützt werden.
Das „SMT-W5105D“-Modell ist für Telefonate per WLAN gedacht. Es genügt den IEEE-Standards 802.11b und g. Passend dazu gibt es einen Access Point, der sowohl im Netzbetrieb läuft als auch mit Power over Ethernet. Das schicke Gerät erlaubt den Anschluss einer externen Antenne und bietet Gateway-Funktionen. Derzeit werden die Standards 802.11 a,b und g unterstützt, jedoch ebenfalls nicht der jüngste WLAN-Standard 802.11n.

Die WLAN-fähigen Endgeräte von Samsung müssen, um zu funktionieren, mehr als einen Access Point ad hoc erkennen können. Das heißt, die APs müssen regelmäßig ein Beacon aussenden (beacon = englisch für Leuchtfeuer, Lichtsignal). Diese Funksignal enthält den Namen des WLANs, die SSID, sowie Angaben zur Geschwindigkeit und zur Verschlüsselung. Ist das der Fall wie bei Geräten von D-Link, Aruba Networks oder Cisco beispielsweise, können die Samsung-Devices auch mit diesen kommunizieren.
Fixed Mobile Communications
Das Softphone gibt es seit Februar dieses Jahres. Dies kann auf einem PC oder PDA, beziehungsweise Handy installiert werden. Der „Communicator“ besitzt zwar eine Schnittstelle zum „Office Communications Server“ (OCS), wie Edler bestätigt. Doch diese sei noch nicht frei gegeben.
Allerdings funktioniert die LDAP-Integration, so dass OCS-, Exchange, Outlook – und Communicator auf dasselbe Benutzerverzeichnis zurückgreifen können. Darüber hinaus bietet der Communicator Präsenzfunktionen, die Möglichkeit zum Chat, zum White-Boarding und zum Desk-Sharing.
Ansonsten basieren die “Officeserv OpenTSP” Treiber Interfaces der Samsung-Telefon-Systeme auf TCP/IP. TAPI-Schnittstellen sorgen dafür, dass Applikationen, etwa zum Makeln in Hotels oder Zutrittskontrollen oder Raumreservierungen mit der Telefonanlage verknüpft werden können.
Die Integration der Mobilfunk-Geräte in die Unternehmenskommunikation, jedoch bleibt laut Eder jedoch bei einem mobilen Client nicht stehen. Jedes Oficeserv-Telefon unterstützt bis zu vier Endstellen. Davon kann das Mobiltelefon eines Mitarbeiters ein vollwertiges sein.
So kann ein Gespräch von dort aus weiter vermittelt werden oder zurück an die Zentrale. Aber andere Telefone in dem Verbund können auch dem Handy das Gespräch wieder entziehen, zum Beispiel, wenn ein Telefonat auf ein Tischgerät umgelegt werden soll, weil der Mitarbeiter gerade seinen Schreibtisch erreicht.
Der Officeserv-Zwerg

“Officeserve 7030“ ist das jüngste Produkt aus der Hybrid-Produktlinie und kommt Ende April/Anfang Mai auf den Markt. Das lüfterlose und damit geräuscharme System eignet sich für Büros mit maximal 18 Anschlüssen, etwa in Arztpraxen, Kanzleien und Filialen. Es wird für den Endkunden um die 500 Euro kosten.
Als Hybrid-Anlage unterstützt es das Session Intitiation Protocol (SIP), das hauseigene Protokoll SPNet sowie zweiadrige Systemtelefone. Es erlaubt eine Installation über RJ45 und ist danach funktionsfähig.
Das 7030-Gerät hat einige Applikationsfunktionen integriert, das es etwa für den Einsatz in Hotel geeignet macht. Auch die Unterstützung von Handys als Nebenstelle sowie Voice-Mail bringt das Gerät mit. Zuladbar sind etwa der Officeserve Communicator und Operatoren-Funktionen.
weiter mit: Alt und doch neu
(ID:2043980)