Ganzheitliches Systemkonzept

Huawei meldet 5G-Meilenstein

| Autor / Redakteur: Dirk Srocke / Andreas Donner

In München wurden jetzt die Fortschritte des Projekts „FANTASTIC-5G“ präsentiert.
In München wurden jetzt die Fortschritte des Projekts „FANTASTIC-5G“ präsentiert. (Bild: FANTASTIC-5G)

Mitte März haben die Mitstreiter des Projekts „FANTASTIC-5G“ erstmals ein ganzheitliches Systemkonzept für die Standardisierung des kommenden Mobilfunkstandards 5G vorgestellt.

50 Teilnehmer aus acht Ländern haben sich Mitte März in München getroffen und den Stand der 5G-Standardisierung erörtert. Gastgeber Huawei spricht von einem wichtigem Meilenstein des europäischen Projekts „FANTASTIC-5G“.

Demnach sei erstmals ein ganzheitliches Systemkonzept vorgestellt worden, das in den ersten acht Monaten des Projekts ausgearbeitet wurde. Mit Details dazu hält sich die offizielle Mitteilung Huaweis allerdings zurück.

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Dafür skizziert der Anbieter die Ziele von „FANTASTIC-5G“ in allgemeiner Form. Demnach steht die Entwicklung eines „5G Air Interfaces“ im Fokus. Eine weiterentwickelte Mehrträgerplattform („New Waveform“) soll die technische Voraussetzung für neue 5G-Dienste schaffen, darunter „Mission Critical Communication“ (MCC), „Massive Machine Communication“ (MMC), und „Vehicular-to-Anything“ (V2X).

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Zu den Mitstreitern des Projekts zählen neben Huawei weitere Partner aus der Industrie, unter anderen Nokia, Intel, Telecom Italia, Orange und Samsung. Bei der vom 16. bis 18. März ausgerichteten Konferenz nahmen zudem wissenschaftliche Vertreter des Centre Tecnològic Telecomunicacions Catalunya (Spanien), der Aalborg University (Dänemark) sowie der Universität Bremen und des Heinrich-Hertz-Instituts teil.

Egon Schulz, Director of Wireless Innovation Center am Huawei ERC München, kommentiert: „Das Air Interface ist ein wichtiges Element im Gesamtkonzept. Es muss in der Lage sein das vorhandene Frequenzspektrum flexibel und effizient zu nutzen, mit minimaler Verzögerung. Dadurch wird 5G in der Lage sein eine Vielzahl neuer Dienste anzubieten, zusätzlich zu den klassischen Breitbanddiensten“.

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