Performance, Sicherheit und Bedienbarkeit

HP V-M200 Access Point im KMU-Praxistest

| Autor / Redakteur: IP-Insider.de und Broadband Testing / Andreas Donner

Mit dem Quick Setup beschleunigt HP die Einrichtung des V-M200.
Mit dem Quick Setup beschleunigt HP die Einrichtung des V-M200.

Mit dem V-M200 will Hewlett-Packard einen Access Point mit leistungsfähigen Enterprise-Funktionen und leichter Bedienbarkeit liefern. Die Broadband-Testing Laboratories haben diesen Anspruch getestet.

Im ersten Teil unserer Miniserie haben wir erläutert, welche Funktionen und Leistungsmerkmale ein Access Point für den geschäftlichen Einsatz mitbringen muss. Genau diese Gesichtspunkte haben die Broadband-Testing Laboratories für einen Test des HP V-M200 von Hewlett-Packard angesetzt.

Beim bereits zuvor beschriebenen System handelt es sich um einen kompakten Access Point. Der für den Einsatz in KMU oder Filialen gedachte Zugangspunkt soll sich einfach warten lassen und dennoch über Funktionen der HP Enterprise Mobility Access Point Series verfügen.

Der Test des Systems begann naheliegenderweise mit Installation, Einrichtung und Verwaltung. Mit dem V-M200 bietet HP ein Quick Setup an, mit dem Unternehmen den Access Point in den meisten Fällen rasch in Betrieb nehmen können.

Das Interface bietet hierfür eine Auswahl typischer Konfigurationen an:

  • Basic wireless setup
  • Multiple wireless networks
  • Multiple wireless networks mit drahtgebundenen VLANs
  • Multiple wireless networks mit RADIUS-Authentifizierung

Basierend auf der jeweiligen Auswahl führt das Setup Anwender durch die jeweils nötigen Einstellungen – natürlich können als Optionen auch im Anschluss noch über das Nutzerinterface angepasst werden. Das ist zwar keine reine Mausklickerei, vereinfacht den vergleichsweise komplizierten Installationsprozess jedoch erheblich.

Wer ein drahtloses Netz einrichtet, muss zunächst den Betriebsmodus wählen. Bei unseren Tests haben wir sowohl abwärtskompatible Szenarien als auch leistungsorientierte Funknetze untersucht und beide Frequenzbänder genutzt: Fünf GHz und 2,4 GHz gemäß 802.11n/b/g. Für den Wechsel der beiden Funkmodi benötigte der Access Point einige Sekunden.

Der Wireless Mode wird per Mausklick gewählt.
Der Wireless Mode wird per Mausklick gewählt.

Einmal eingerichtet und in Betrieb präsentiert der Access Point auf der Bedienoberfläche alle Optionen ("Manager"-Modus). Im Hauptmenü finden sich die Einstellungen Home, Wireless, Network, Authentication, Management, Status, Tools und Maintenance; darunter findet sich ein zum gewählten Punkt passendes Untermenü. Unter Wireless kann man so beispielsweise Communities konfigurieren, Client-Verbindungen ansehen, Funkeinstellungen ändern sowie WDS und Roque AP Detectection anpassen.

Weitere Funkeinstellungen im Web-GUI.
Weitere Funkeinstellungen im Web-GUI.

Per Klick auf eine Community oder einen Client liefert die Oberfläche weiterführende Optionen. In unserem Beispiel führt der Klick auf die Community "Broadband-Testing" zu einer vollständigen Konfigurationsübersicht – die reicht von SSID und VLAN bis zu Security-Einstellungen für Authentifizierung und Verschlüsselung. Für unsere Tests nutzten wir WPA2 und einem Pre-Shared Key – eine auch für KMU leicht zu implementierende Einstellung.

Konfiguration der Wiress Communities.
Konfiguration der Wiress Communities.

Nach der Einrichtung dient die Oberfläche des Access Points zum Hinzufügen neuer WLANs oder Communities und dem Netzwerk-Monitoring. Hier unterscheidet sich der V-M200 deutlich von für Home Offices entwickelten Produkte. Mit dem HP-System überwachen Anwender jeden Aspekt ihres Netzwerks, dessen Performance und die verbundenen Clients. Ein Beispiel: Unter dem Menüpunkt "Status" finden sich detaillierte Daten zum Drahtlosnetz, den verbundenen Clients, jegliche WDS-Verbindungen, Datenübertragungsraten, Portaktivitäten, LLDP-Informationen (Im Netzwerk erkannte Geräte) und allgemeine Statusinformationen.

Das Web-GUI präsentiert Informationen zur WLAN-Performance.
Das Web-GUI präsentiert Informationen zur WLAN-Performance.

Die genannten Optionen werden von zahlreichen Logs ergänzt, die nahezu jeden Aktivität des Access Points aufzeichnen, etwa RAM-Belegung oder Flow-Control-Statistiken. Zudem sind Network Traces oder Ping-Abfragen möglich. Durch die integrierten iPerf-Server/Client-Agenten sind lassen sich sogar iPerf-Tests durchführen. Die Wartungsoptionen beinhalten Backup und Restore von Konfigurationsdateien sowie das Aufspielen von Software-Updates.

weiter mit: Performance-Tests

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