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Performance-Tests
Für die Performance-Tests haben wir zwei verschiedene Setups genutzt. Um die 802.11n-Leistung zu untersuchen nutzen wir einen Client, der auf fünf GHz mit dem Access Point kommunizierte. Im zweiten Szenario nutzten wir mehrere Laptops, die per 802.11n/b/g auf 2,4 GHz funkten. Dieses simulierte Büro ähnelte der folgenden Darstellung.

802.11n-5GHz-Test

Für den Test nutzten wir einen "HP 6930p"-Laptop mit Intel 5100 Wireless Card. Die genannten 300 Mbit/s erreichten wir damit bis zu einer Entfernung von circa sieben bis zehn Metern. Der Spitzendurchsatz lag bei 270 Mbit/s.
802.11n 2,4GHz "Office Simulation"

In keinem Fall gab es Probleme, die Verbindung zum V-M200 herzustellen. Die genutzten Clients kamen von Drittherstellern, also nicht von HP und erreichten unter .11n Verbindungsgeschwindigkeiten mit bis zu 130 Mbit/s. Die oben aufgeführten Werte stammen vom Client Connection Monitoring, das der V-M200 selbst ermittelt. Zusätzlich haben wir mit Ixias Testwerkzeug IxChariot Http-Traffic erzeugt und konnten Spitzendurchsätze von 118 Mbit/s mit .11n-Betrieb und von über 90 Mbit/s im gemischten Betrieb mit mehreren Clients messen. Nachfolgend die Messgrafik.


Quality of Service
Um die QoS-Funktionen des V-M200 zu untersuchen haben wir zwei drahtlose Communities eingerichtet: Eine primäre Community (für Büromitarbeiter) und eine Gast-Community, die lediglich einen Internetzugang bereitstellte. Die primäre Community nannten wir "Broadband-Testing" und wiesen eine hohe Priorität zu; die Gast-Community priorisierten wir dementsprechend niedrig. Um die relativen Performancewerte der beiden drahtlosen Communities zu ermitteln, nutzten wir das Testwerkzeug IxChariot.

Zu den Durchsätzen: Der .11n-Client in der hoch priorisierten Broadband-Testing-Community erreichte 25,4 Mbit/s, während der .11g-Client im niedrig priorisierten Gast-Netz lediglich 2,2 Mbit/s erreichte. Als Gegenprobe haben wir die Priorisierung im Anschluss umgekehrt. Nun erreichte der .11g-Client im Gast-Netz den fünffachen Durchsatz von 10,86 Mbit/s; die Antwortzeit fiel von 49 Millisekunden auf 7,4 Millisekunden.
Rogue AP Detection
Bei diesem Test wollten wir wissen, ob die Rougue AP Detection des V-M200 wirklich unautorisierte Access Points aufspürt. Darum haben wir einen zusätzlichen Access Point mit der SSID "Leeds" installiert und die Übersicht "Rogue AP dectection" des HP-Access-Points aufgerufen.

Fazit

Leistungsmerkmale wie Power over Ethernet, QoS und voneinander getrennte Benutzergruppen mit unterschiedlichen Sicherheitseinstellungen sprechen genauso für das Gerät, wie eingebaute Rogue AP Detection und die Unterstützung aktueller Funkstandards.
Als Wehrmutstropfen müssen wir allerdings festhalten, dass der HP V-M200 jeweils nur auf 2,4 oder fünf GHz senden kann; für einen Parallelbetrieb in beiden Spektren müssten Anwender zwei Access Points betreiben.
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