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Drahtloses IoT-Netzwerk verbindet LoRaWAN und Blockchain-Ökonomie Helium Hotspots bringen LongFi nach Europa

| Autor / Redakteur: M.A. Dirk Srocke / Dipl.-Ing. (FH) Andreas Donner

IoT-Experte Helium bietet seine Hotspots ab sofort in Europa an. Wer eine entsprechende Basisstationen kauft, wird mit Helium Network Token (HNT) für den Betrieb belohnt.

Betreiber der Helium Hotspots werden mit Krypto-Tokens belohnt.
Betreiber der Helium Hotspots werden mit Krypto-Tokens belohnt.
(Bild: Helium)

Mit dem People's Network will Helium eine drahtlose Infrastruktur für IoT-Anwendungen liefern. Eine als LongFi bezeichnete Technik setzt hierbei auf dem LoRaWAN-Protokoll auf und soll Daten bis zu 200-mal weiter übertragen als WLANs. Jetzt will man das Netzwerk auch nach Europa bringen.

Dabei setzt der Anbieter auf das Prinzip der Sharing Economy und die Mithilfe von Endanwendern. Die sollen sich nämlich entsprechende Hotspots kaufen, per WLAN oder LAN mit dem Internet verbinden und IoT-Devices in ihrem Umfeld die entsprechende Konnektivität bereitstellen.

Als Anreiz dafür werden so genannte Helium Network Token (HNT) ausgezahlt. Nodebetreiber erhalten etwas von der Kryptowährung, wenn ihre Hotspots Daten weiterleiten oder Berechnungen zur Überprüfung des Netzwerkes ausführen.

Helium wurde 2013 gegründet; das Peer-to-Peer-Netzwerk ist bislang in 1.000 Städten Nordamerikas verfügbar. Zu seinen Unterstützern zählt das Unternehmen GV (ehemals Google Ventures), Khosla Ventures, Union Square Ventures, Multicoin Capital, FirstMark, Marc Benioff sowie Shawn Fanning.

Die für den europäischen Funkraum angepassten Helium Hotspots sind ab sofort bestellbar. Pro Stück verlangt der Anbieter 450 Euro.

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