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TP-Link-Gerät soll Netzanbindung sichern und Infrastruktur schützen Gigabit-Router mit Load Balancing und Überspannungsschutz

| Autor / Redakteur: Bernhard Lück / Dipl.-Ing. (FH) Andreas Donner

Der TL-ER5120 ist ein Gigabit-Load-Balance-Breitbandrouter, der laut Hersteller TP-Link den Breitbandeinsatz optimieren und das Netzwerk vor inneren und äußeren Gefahren schützen kann. Die automatische Lastverteilung weise jeder Aufgabe die passende Bandbreite zu und sorge für eine unterbrechungsfreie Netzanbindung. Falle eine Leitung aus, werde der Datenverkehr automatisch über eine freie Leitung geführt. Der Router bietet TP-Link zufolge sogar einen Schutz vor Überspannungen von bis zu 4 kV.

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Der TP-Link-Router TL-ER5120 soll Ausfälle der Netzanbindung vermeiden, Zugänge kontrollieren und vor Überspannung schützen.
Der TP-Link-Router TL-ER5120 soll Ausfälle der Netzanbindung vermeiden, Zugänge kontrollieren und vor Überspannung schützen.
( Archiv: Vogel Business Media )

Zum Schutz vor Angriffen sei von der ARP-Inspektion über URL- und Keyword-Filter bis hin zur Einschränkung von Filesharing-Diensten alles einstellbar. Der TL-ER5120 bietet einen festen Gigabit-WAN-Port, einen Gigabit-LAN/DMZ-Port, drei konfigurierbare WAN/LAN-Ports und einen PPPoE-Server.

Management und Bandbreitennutzung

Der integrierte PPPoE-Server könne den Nutzern des privaten Netzwerks, die einen legalen Account besitzen und sich authentifizieren können, PPPoE-Konten zuweisen. Durch die IP-basierende Bandbreitensteuerung sei der Router in der Lage, die Bandbreitennutzung bestimmter PPPoE-Konten zu beschränken. Eine E-Bulletin-Funktion soll definierten Usergruppen über eine Webseite regelmäßig anzeigen, wie lange ihr Account noch gültig ist. Die Lastverteilung würde sicherstellen, dass die Datenströme analog zu den Bandbreitenverhältnissen jedes Ports verteilt werden. Dadurch ließe sich die Kapazität von Multi-Line-Broadband optimal ausnutzen.

Schutz vor Mensch und Natur

Laut Hersteller erkennt und blockt der TL-ER5120 Denial-of-Service (DoS)-Attacken wie TCP/UDP/ICMP Flooding, TCP Scanning und Ping of Death automatisch. Der DMZ-Port ermögliche den Administratoren das Einrichten öffentlicher Server, ohne dabei das interne Netzwerk zu gefährden. Hierfür ließen sich Regeln einstellen, die bestimmte Webseiten sowie IM/P2P-Anwendungen blockieren und die Anwender beispielsweise auf Services wie FTP, HTTP und SMTP beschränken. Webinhalte wie Java, ActiveX oder Cookies ließen sich gezielt filtern. Der Router soll angeschlossene Geräte und somit die Netzwerkinfrastruktur sogar vor Überspannungen von bis zu 4 kV schützen können. Der von TP-Link empfohlene Verkaufspreis beträgt 279 Euro.

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