OpenG = „Shared Spectrum“ + Small Cells

Funktionierender Mobilfunk in Gebäuden

| Autor / Redakteur: Bernhard Lück / Andreas Donner

Die OpenG-Technologie ist Ruckus Wireless’ Antwort auf die Herausforderung bei der Mobilfunkabdeckung und -kapazität in Gebäuden.
Die OpenG-Technologie ist Ruckus Wireless’ Antwort auf die Herausforderung bei der Mobilfunkabdeckung und -kapazität in Gebäuden. (Bild: Ruckus Wireless)

Mit der OpenG-Technologie, einer Kombination aus koordiniertem „Shared Spectrum“ (wie 3,5 GHz in den USA) und Neutral-Host-fähigen Small Cells, möchte Ruckus Wireless eine kosteneffiziente und flächendeckende Mobilfunkabdeckung in Gebäuden erreichen.

Ruckus Wireless plant, die Verbreitung der OpenG-Technologie, die nach Unternehmensangaben einen globalen Markt von zwei Mrd. US-Dollar Umsatzkapazität adressiert, durch seinen Unternehmens-Channel und durch seine Kunden der öffentlichen Hand sowie aus den Bereichen Enterprise und Service-Provider zu forcieren.

Die Branche sei aktuell in einer Phase deutlicher Veränderungen, da Mobilfunk- und WiFi-Technologien in einer Reihe von technischen und Standards betreffenden Entwicklungen konvergierten. Das betreffe auch License-Assisted Access (LAA), LTE WiFi Link Aggregation (LWA), Hotspot 2.0 sowie WiFi-Calling. Vorangetrieben werde diese Entwicklung durch die allgegenwärtige 5-GHz-Unterstützung von Geräten und agnostischen Over-The-Top-Anwendungen (OTT), die durch eine gewöhnliche IP-Foundation ermöglicht werden. Außerdem würden sich neue Möglichkeiten für Spectrum-Sharings außerhalb der traditionell lizenzierten und unlizenzierten Modelle ergeben – z.B. das neue koordinierte Shared-Spectrum-3,5-GHz-Modell, das von der Federal Communications Commission (FCC) in den USA übernommen wurde.

Der größte Motivationsfaktor für das Voranschreiten dieser Entwicklung sei die Notwendigkeit, eine gleichmäßige Abdeckung und eine für die Nutzer zufriedenstellende Servicequalität zu gewährleisten – ganz unabhängig von der zugrundeliegenden Technologie.

Während Unternehmen WiFi weitgehend für ihre Datenverbindungen innerhalb von Gebäuden umgesetzt hätten, müssten sie jedoch auch flächendeckende Mobilfunkabdeckung für Sprach-, E911- (in Nordamerika) und LTE-Daten für Mitarbeiter und Besucher vorhalten. Der weitverbreitete Ansatz, Mobilfunkverbindungen vom Freien ins Innere von Gebäuden zu leiten, werde zunehmend schwieriger, da neue Baumaterialien Mobilfunksignale schwächten, Makroreichweiten in höheren Stockwerken unzuverlässig seien und in dicht besiedelten Gegenden Funksignale in tieferen Etagen oft durch hohe Nachbargebäude abgefangen würden, was häufig zu Verbindungsabbrüchen führe.

Ruckus zufolge suchen Unternehmen und Service Provider nach Lösungen für Gebäude, die leicht umzusetzen sind, eine attraktive Total Cost Of Ownership (TCO) bieten und gleichzeitig Leistung und Abdeckung verbessern. Darüber hinaus benötigten Unternehmen eine einfache Lösung, die Kunden unterschiedlicher Mobilfunknetze unterstützt. Distributed Antenna Systems (DAS) und herkömmliche Small Cells würden zwar einige dieser Herausforderungen adressieren, allerdings behinderten ihre wirtschaftlichen Gegebenheiten und ihre Komplexität bei der Bereitstellung ihre Einsatzmöglichkeiten.

Ruckus Wireless sieht in der OpenG-Technologie eine günstigere, leicht umzusetzende und netzwerkneutrale Alternative, mit der Festnetz- und Mobilfunkanbieter Managed Services anbieten könnten. Gleichzeitig könnten sie die Nutzererfahrung ihrer Kunden überall verbessern, sogar in Gebäudeteilen, die bisher aus technischen oder betriebswirtschaftlichen Gründen kein Mobilfunkanbieter erreichen konnte.

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