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IP-Insider fragt bei FEC nach: Was ist und bewirkt Remote CAPI? Ein Media-Gateway virtualisiert das Telefonieren und Faxen via ISDN

| Redakteur: Ulrike Ostler

Noch bildet ISDN die Basis aller Telefonnetze in Deutschland. Doch das ändert sich. Ein Media-Gateway, das IP-Anwendungen mit ISDN verbindet und das Faxen erlaubt, ist daher von vorne herein eine Lösung für den Übergang, allerdings eine praktikable. Gewohnte Techniken wie CAPI lassen sich nutzen und mit „Remote CAPI“ die Anschlüsse sogar virtualisieren. Mehr zu Media-Gateways im Videointerview mit dem FEC-Produkt-Manager Randolf Mayr.

FEC-Manager Mayr erläutert, wie und wo sich Media-Gateways einsetzen lassen
FEC-Manager Mayr erläutert, wie und wo sich Media-Gateways einsetzen lassen
( Archiv: Vogel Business Media )

Das Ende von Integrated Services Digital Network (ISDN) kommt schneller als manchem lieb ist. Deutlichstes Zeichen für das nahende Aus sind die Kündigungen der ISDN-Anschlussverträge „Komfort“ sowie „Standard“ durch die Telekom zum 30. September dieses Jahres.

Für alle diejenigen, die jedoch noch eine Weile ISDN nutzen wollen oder müssen, zum Beispiel weil sie auf Möglichkeiten von Unified Communications schon nicht mehr verzichten wollen, aber eine unkomplizierte Fax-Lösung benötigen, bieten sich Media-Gateways an. Solche gibt es etwa von der Ferrari Electronic AG, Dialogic und seit der CeBIT dieses Jahres auch von Funkwerk Enterprise Communications (FEC).

Von der Konkurrenz zum Teil belächelt, stoßen die Bintec-Geräte „R 1200“, „R 300“ und „R 4100“, die zugleich Multimedia-Fax-Gateway und Router in einem Gehäuse sind, im Markt auf reges Interesse. Schon kurz nach der Markteinführung haben die FEC-Technik-Partner Servonic und Tobit-Software die Kombis zertifiziert. Auch erste Anwender zeigen sich angetan (siehe: „BioPräp virtualialisiert seine Kommunikationszentrale „David““).

weiter mit: CAPI als Basis

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