Vom Unternehmensnetz zum Autonomous Enterprise

eBook "Autonomous Network" verfügbar

| Autor / Redakteur: Bernd Reder / Andreas Donner

Ein klassisches Netzwerk ist den modernen Anforderungen an die IT nicht mehr gewachsen. Ein autonomous Network ist hier die Lösung.
Ein klassisches Netzwerk ist den modernen Anforderungen an die IT nicht mehr gewachsen. Ein autonomous Network ist hier die Lösung. (Bild: © Elnur - stock.adobe.com / VIT [M])

Ein Corporate Network herkömmlicher Prägung ist für das digitale Zeitalter nur bedingt tauglich. Die digitale Transformation erfordert hoch-flexible und agile Netzwerk-Plattformen, die sich mit einem minimalen Aufwand einrichten und steuern lassen. Diese Anforderungen erfüllt ein Autonomous Enterprise. Seine Grundlage bildet ein Netzwerk, das autonom arbeitet.

Ein Unternehmensnetzwerk der herkömmlichen Art ist nicht für die Herausforderungen gerüstet, die Entwicklungen wie die Digitalisierung und neue Technologien mit sich bringen, etwa das Internet der Dinge (IoT, Internet of Things), Cloud-Computing, neuartige Collaboration-Ansätze sowie künstliche Intelligenz und maschinelles Lernen.

Das hat viele Gründe. So dauert es laut dem Beratungshaus ZK Research bis zu vier Monate, um den Betrieb eines herkömmlichen Enterprise Network an neue Anforderungen anzupassen. Dazu tragen Faktoren bei, wie die mangelnde Automatisierung und sperrige Managementverfahren. Dazu gehört die manuelle Eingabe von Konfigurationsbefehlen für Netzwerksysteme und Anwendungen auf der Kommandozeilen-Ebene. Dies kostet Zeit und Nerven. Ein Beispiel: Laut ZK Research verwenden fast 60 Prozent der Netzwerkverwalter mehr als ein Viertel ihrer Arbeitszeit darauf, Probleme mit den Wireless LANs im Unternehmen zu lösen – Zeit, die sie besser für produktivere Tätigkeiten verwenden könnten.

Daten bleiben ungenutzt

Noch schwerer wiegen jedoch weitere Unzulänglichkeiten. Dazu zählt, dass ein Großteil der Netzwerkspezialisten und Business-Entscheider nicht in der Lage ist, im Unternehmen vorhandene Daten zu nutzen und in "Insights" umzusetzen. Der Grund ist, dass solche Informationen in "Datensilos" lagern und sich daher nicht miteinander in Beziehung setzen lassen. Daten von WLANs, vernetzten Verkaufsterminals, Wide Area Networks oder Systemen im Rechenzentrum fristen somit ein Einsiedlerdasein. Korrelationen zwischen ihnen und damit wichtige Erkenntnisse bleiben ungenutzt.

Ein weiterer Schwachpunkt traditioneller Netzwerkarchitekturen sind die unzureichenden Sicherheitsfunktionen. Denn Security ist kein inhärenter Bestandteil des Netzes. Vielmehr kommen an einzelnen Punkten eines Netzes Insellösungen zum Einsatz: hier eine Firewall, dort ein Gateway, auf Clients wiederum eine Antiviren-Lösung. Ein umfassendes und vor allem konsistentes Sicherheitskonzept ist dies nicht.

Lösung: das Autonomous Enterprise

Gefordert ist daher ein neuer Ansatz: das "Autonome Unternehmen". Es lässt sich mit einem autonomen Auto vergleichen: Das Fahrzeug steuert selbstständig den Zielort an – auf der optimalen Route, mit möglichst wenigen Ampeln und Staus. Auf ähnliche Weise lässt sich ein Autonomous Enterprise einrichten, wie Extreme Networks mit seinen Lösungen unter Beweis stellt. In einem autonomen Unternehmen stehen nicht Technologien im Vordergrund, etwa das Enterprise Network, sondern die Geschäftsziele.

Das Unternehmensnetz wird dabei so konzipiert, dass es diese Ziele bestmöglich unterstützt, und das möglichst eigenständig. Dieser Ansatz lässt sich nur mithilfe eines autonomen Netzwerks umsetzen, das eigenständig Entscheidungen trifft und Anpassungen vornimmt – in Abstimmung mit den Geschäftszielen und unter Kontrolle der IT-Fachleute.

Und genau hier setzt unser neues eBook "Autonomous Network" an und erklärt, was genau es mit einem autonomen Netzwerk auf sich hat, welche Vorteile ein solches Netzwerk dem Unternehmen, seinen Mitarbeitern aber auch seinen Kunden und Partnern bringt und wie sich ein solches Autonomous Network einrichten lässt.

Die folgenden Eigenschaften, die eine Autonomous Network mitbringen sollte, werden im eBook detailliert erläutert:

  • Eine durchgängige Automatisierung: Sie ist die Voraussetzung dafür, dass sich das Netzwerk schnell an neue Anforderungen anpassen lässt. Mit einem "Management im Handbetrieb" ist das nicht zu erreichen, vor allem vor dem Hintergrund, dass Netzwerk-Infrastrukturen immer komplexer werden. Automatisierung heißt, dass das Netzwerk eigenständig Aufgaben in Bereichen wie Konfiguration, Fehlerbehebung und Schutz von Cyber-Angriffen übernimmt.
  • Eine offene, auf Standards basierende Lösung: Die ist unverzichtbar, weil über Netzwerke eine Vielzahl unterschiedlicher Systeme und Anwendungen kommunizieren müssen, vom IoT-Endgerät über Server bis zu mobilen Rechnern und Cloud-Instanzen. Dies sollte ohne aufwändige Anpassungen und komplexe Managementlösungen möglich sein.
  • Analysefunktionen und Insights: Die Daten, die ein Netzwerk generiert, müssen sich schnell und möglichst unkompliziert in aussagekräftige Berichte umsetzen lassen.
  • Einbindung der gesamten Netzwerkinfrastruktur: Alle Bereiche müssen erfasst werden, vom Datacenter über das Campus-Netz und Wide Area Networks bis hin Edge-Computing-Systemen und WLANs.
  • Zentrale, einheitliche Managementlösung: Bei ihr müssen alle Informationen zusammenlaufen. Sonst droht die Gefahr, dass Administratoren nur Informationen über Teilbereiche des Netzwerks erhalten – oder sich mit unterschiedlichen Managementsystemen "herumschlagen" müssen. Zudem sollte die Lösung alle Arten von Netzwerken erfassen: drahtgebundene und Wireless LANs sowie Weitverkehrsnetze (WANs). Außerdem müssen IT-Fachleute die Option haben, die Netzwerkinfrastruktur oder Teile davon mithilfe von cloudbasierten Managementlösungen zu verwalten. Ein Beispiel ist ExtremeCloud.
  • Integrierte Sicherheitsfunktionen: Sie müssen in der DNA eines autonomen Netzes verankert sein. Werden Sicherheitslösungen im Nachhinein "aufgepfropft", besteht die Gefahr, dass Sicherheitslücken entstehen beziehungsweise übersehen werden.
  • Investitionsschutz: Ein Autonomous Network sollte über einen Zeitraum von mindestens fünf Jahren Bestand haben und keine gravierenden Neuinvestitionen erfordern.
  • Einsatz von Machine Learning und künstlicher Intelligenz: Je komplexer und dynamischer eine Netzwerk-Infrastruktur ist, desto schwieriger wird es, die anfallenden Daten zu erfassen und zu interpretieren. Das können KI-gestützte Lösungen übernehmen.
  • Support und Partnernetzwerk: Zudem lohnt sich ein Blick auf die Qualität des Support-Teams eines Netzwerkherstellers und von dessen Partnern. Wichtig ist zudem, welche ergänzenden Lösungen externe Anbieter zu einem Autonomous Network beisteuern können. Beispiel sind die Anbindung von PoS-Systemen oder Branchenapplikationen.

Registrierten Lesern von IP-Insider steht das eBook "Autonomous Network" ab sofort kostenfrei zum Download zur Verfügung. Eine Registrierung ist ebenfalls kostenfrei möglich und erlaubt auch den Zugriff auf alle bisher erschienenen und zukünftigen eBooks sowie auf alle anderen registrierungspflichtigen Inhalte unseres Portals.

Extreme Networks Baukasten für das autonome Netzwerk

Autonomous Networking mit Extreme Elements

Extreme Networks Baukasten für das autonome Netzwerk

04.06.19 - Nach dem Motto "Man nehme …" werden Unternehmen künftig eine maßgeschneiderte IT-Infrastruktur zusammenstellen können. Das verspricht Extrems Networks. Das Unternehmen hat mit Extreme Elements eine Art Baukasten vorgestellt, der alle erforderlichen Komponenten für ein autonomes Netzwerk enthält. lesen

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