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Autonomic Computing von Ipanama in Citrix-Umgebungen Dynamik für die Priorisierung des Netzverkehrs

| Redakteur: Ulrike Ostler

Um Datenströme einer Citrix-Umgebung zu optimieren, muss das Autonomic Networking System von Ipanema im Wesentlichen zwei Anforderungen erfüllen: Erstens ist der ICA-Traffic zu identifizieren und eine adäquate Behandlung gegenüber dem anderen (nicht-Citrix)-Datenverkehr zu sichern. Zweitens gehören die Service Levels für die Anwender verwaltet und optimiert – für jeden einzelnen unter variablen Bedingungen.

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Ohne das Ipanema-System dauert der Neuaufbau eines Bildschirms bei laufendem Druckauftrag 3 Sekunden – mit nur 0,45 Sekunden.
Ohne das Ipanema-System dauert der Neuaufbau eines Bildschirms bei laufendem Druckauftrag 3 Sekunden – mit nur 0,45 Sekunden.
( Archiv: Vogel Business Media )

Generell soll das Autonomic Networking System von Ipanema Transparenz der Anwendungsströme im Netz ermöglichen sowie die Servicequalität und Steuerung des Anwendungsverkehrs sichern. Darüber hinaus verfügt die Technik über Funktionen zur WAN-Optimierung und zur dynamischen Selektion des Netzwerkpfads. Die Möglichkeit, kundenspezifisch Situationen zu steuern, kann die Gesamtkosten für das Netzwerk-Management niedrig halten.

Wie das Ipanema System die Servicequalität von Anwendungen in Citrix-Umgebungen steuert, lässt sich in drei Szenarien darstellen.

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  • 1. Alle Anwendungen werden durch das Autonomic Computing System begutachtet und gesteuert. So soll sich die gesamte Performance der Citrix-Anwendungen sowie die Servicequalität für jeden einzelnen Anwender erhöhen. Das Ipanema-System übernimmt das Management und die Kontrolle des Netzwerks; für das Anwenderunternehmen sinken die Kosten für das Netzwerk-Management.
  • 2. Autonomic Computing nimmt Einfluss auf ausgewählte Citrix-Anwendungen. Ziel ist hier eine bessere Performance für diese Applikationen und das Vermeiden von Störeinflüssen durch und auf die Citrix-Applikationen sowie Servicequalität für alle Benutzer.
  • 3. Das Autonomic Computing System soll die Performance einer besonders unternehmenskritischen Applikation sicherstellen und allen Benutzern dieser Anwendung einen schnellen Zugriff gewähren.

Zugriff auf Anwendungen über das Citrix-Protokoll

Im ersten Fall besteht der Netzwerkverkehr im Wesentlichen aus ICA-Datenströmen, ICA Steht für Independent Computing Architecture, und ist das Netzwerkprotokoll des Unternehmens Citrix. Dazu kommen Verkehrsströme, die etwa das Netzwerk-Management betreffen, wie SNMP-Verkehr oder Druckdatenströme aus Spool-Aufträgen. Das Ipanema-System sorgt für die Service-Qualität der Citrix-Anwendungen, räumt den Druckdaten eine mittlere und den Netzwerk-Management-Daten eine niedrige Priorität ein.

Im zweiten Fall geht es um Anwendungen, auf die über das Citrix-Protokoll zugegriffen wird, die jedoch gegenüber unternehmenskritischen Applikationen wie ERP-Systeme eine geringere Geschäftsrelevanz besitzen. Daneben gibt es den Netzwerkverkehr auf der technischen Ebene. Das Autonomic Computing sorgt für den Vorrang der geschäftskritischen Applikationen. Die Citrix-Anwender bekommen für ihre E-Mails und den Internet-Zugang dennoch bestmöglichen Service und der Management-Verkehr wird hintenan gestellt.

Im dritten Szenario geht es um eine unternehmenskritische Anwendung, etwa ein SAP-System, auf das über das Citrix-Protokoll zugegriffen wird. In diesem Fall sorgt ein Optimierungs-System wie das von Ipanema dafür, dass diese Vorrang vor den weniger wichtigen Applikationen hat. Unter anderem soll sie bei konkurrierendem Netzwerkverkehr auf keinen Fall beeinträchtigt werden können.

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