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Autonomic Computing von Ipanama in Citrix-Umgebungen

Dynamik für die Priorisierung des Netzverkehrs

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Die Performance ist gut? Bei mir nicht!

Trotzdem können einzelne Anwender in allen drei Optimierungsfällen weiterhin geringe Performanz feststellen, obwohl die Servicequalität stimmt und Beeinträchtigungen durch andere Anwendungen ausgeschlossen sind.

Tatsächlich sind nicht alle Citrix-Datenströme identisch. Sie variieren vielmehr je nach Aktivität der einzelnen Benutzer. Wenn ein Endanwender zum Beispiel einen Druckauftrag für ein Dokument an seinen lokalen Drucker sendet, wird dadurch in der Regel eine große Datei erzeugt, die über die ICA-Session an das Terminal übertragen wird.

Wenn ein Citrix-Anwender ein Dokument zum Druck schickt, ändert sich somit das Profil seines Datenflusses. Die ICA-Session hat nun die Aufgabe, eine große Datei zu dem Anwender-PC zu übertragen.Das wirkt sich in einer Standardumgebung negativ auf die Servicequalität für die anderen Endanwender aus; denn der Kollege benötigt aktuelle mehr Bandbreite.

Früher: Keine Chance für User Experience

QoS-Technik früherer Generationen, bei denen die Bandbreitenzuordnung anwendungsbasiert erfolgte, das heißt für bestimmte Anwendungen oder Anwendungsgruppen, stellen hier keine adäquate Lösung dar: Der Benutzer, der gerade den Druckauftrag gestartet hat, nimmt nun einmal einen Großteil der zugewiesenen Bandbreite für seine Session in Anspruch, während die übrigen Anwender mit weniger Bandbreite auskommen müssen (siehe: Abbildung 1).

Das Ipanema System passt Auslastung und Performance des Netzwerks dynamisch und kontinuierlich den Service Levels des einzelnen Netzwerkbenutzers an. Auf diese Weise wird auch die individuelle User Experience bei konkurrierenden Netzwerkaktivitäten der einzelnen Benutzer sichergestellt.

Im Fall einer Netzwerküberlastung weist das Ipanema System allen Benutzern mit demselben Performance-Ziel die erforderliche Bandbreite zu. Dies führt zu einer besseren Transparenz und trägt dazu bei, dass bei bandbreitenhungrigen Aktivitäten einiger Anwender die Servicequalität für die übrigen Benutzer nicht beeinträchtigt wird (siehe: Abbildung 2).

Ist das Netzwerk nicht überlastet, kann jeder Benutzer natürlich so viel Bandbreite verwenden, wie verfügbar ist. Somit erhält jeder Benutzer immer die höchstmögliche Servicequalität. Die interaktiven Benutzer können sich auf einen reibungslosen Betrieb und eine schnelle grafische Benutzeroberfläche verlassen und der Anwender, der gerade einen Druckauftrag gestartet hat, erhält umgehend seinen Dokumentenausdruck.

weiter mit: Bi-direktionale Kommunikation in der Praxis

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