Anbieter zum Thema
Bi-direktionale Kommunikation in der Praxis
Die Effizienz einer Ctrix-Umgebung hängt aufgrund der sehr hohen Interaktion zwischen Client und Server in hohem Maße von dem Verzögerungswert bei der unidirektionalen Übertragung und von der Paketverlustrate ab. Dabei gilt: Eine Interaktion zwischen Client und Server ist dann gegeben, wenn mindestens ein Paket zwischen diesen beiden Systemen ausgetauscht wird. Die minimale Antwortzeit entspricht im Minimum der zeitlichen Verzögerung in einer bidirektionalen Kommunikation.
Das ICA-Protokoll verwendet das TCP-Protokoll (Level 4). Wenn im Netzwerk ein Paket verloren geht, muss es erneut versendet werden. Dies führt zu einer Vielzahl von Interaktionen bei jeder logischen Aktion des Endanwenders. Paketverluste haben einen erheblichen Einfluss auf die vom Endbenutzer wahrgenommene Antwortzeit in einer Citrix-Umgebung.
In einem Beispiel aus der Praxis betrug die durchschnittliche Verzögerung bei der unidirektionalen Übertragung von Citrix-Paketen 0,95 Sekunden. Nach Aktivierung der Optimierungsfunktion verkürzt sich die Verzögerungszeit auf 0,1 Sekunden; dies entspricht einer Beschleunigung der unidirektionalen Übertragung um den Faktor 10 (siehe Abbildung 3).
Ist die Optimierungsfunktion nicht aktiviert, ergibt sich eine signifikante Verlustrate, die gegen Null tendiert beziehungsweise einen vernachlässigbaren Wert erreicht, sobald die Optimierungsfunktion aktiviert ist. In der Realität alarmierten unzufriedene Benutzer sofort den Help Desk, als die Optimierungsfunktion für wenige Minuten – zu Testzwecken – deaktiviert wurde.
(ID:2046038)