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SD-WAN-Projekt von Lancom und Ecotel Bundesweite Vernetzung von 8.800 Standorten

| Autor / Redakteur: Bernhard Lück / Dipl.-Ing. (FH) Andreas Donner

Lancom und Ecotel planen eigenen Angaben zufolge eines der größten europäischen WAN-Projekte auf SDN-Basis. Lancom liefert die Hardware, die Vernetzung über ein VPN übernimmt Ecotel. Ziel ist ein Netz über 8.800 deutsche Standorte mit „Ende-zu-Ende-Datensicherheit – Made in Germany“.

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Das bundesweite SD-WAN von Lancom und Ecotel wird, so die beiden Partner, eines der größten in Europa.
Das bundesweite SD-WAN von Lancom und Ecotel wird, so die beiden Partner, eines der größten in Europa.
(Bild: © – harvepino – stock.adobe.com)

Als Generalunternehmer für Betrieb, Migration, Rollout und Field-Service werde Ecotel im Rahmen des Großkundenprojekts die Vernetzung von bundesweit knapp 8.800 Standorten über ein Virtual Private Network (VPN) der neuesten Generation leisten. Lancom werde IPsec-VPN-Router sowie die cloudbasierte Management- und Monitoring-Plattform für die zentrale, automatisierte Steuerung und Überwachung der gesamten Netzwerkarchitektur liefern. Das neue SD-WAN soll das zuvor eingesetzte MPLS-VPN ablösen.

Bei dem vollständig mit Lancom-Technologie aufgebauten WAN handle es sich um ein komplett gemanagtes Datennetz nach deutschen Datenschutzstandards. Der gesamte Datenaustausch zwischen den Standorten und der Konzernzentrale des Großkunden werde mit deutscher Technologie verschlüsselt, geroutet und rund um die Uhr überwacht.

Die zentrale Management- und Monitoring-Plattform, die Lancom Management Cloud, werde von Ecotel als Private-Cloud-Instanz in seinen hochverfügbaren georedundanten und ISO-zertifizierten Rechenzentren in Frankfurt am Main und Düsseldorf gehostet. Dort würden zusätzlich virtuelle Router-Instanzen laufen, die die IPsec-VPN-Tunnel aus den Standorten terminieren.

Der Konzernkunde könne von einer schlanken Hardware-Infrastruktur mit nur noch einem VPN-Router je Standort und zentralem Management, das die schnelle und einfache Anbindung neuer Standorte unter Einhaltung hoher Security-Vorgaben ermöglicht, profitieren. Hierdurch würden Einsparungen in Form von reduzierten Prozesskosten sowie von niedrigeren Management- und Service-Aufwendungen erzielt. Hohe Sicherheits- und Datenschutzstandards unter durchgängigem Einsatz deutscher Technologien sollen den Schutz hochsensibler Kundendaten sicherstellen.

Parallel zu diesem Projekt werde die Umstellung der noch vorhandenen ISDN-Anschlüsse an den einzelnen Standorten auf All-IP-basierte Voice-Lösungen erfolgen. Ecotel biete hierfür ein Produktportfolio für sämtliche Anschlussarten sowie eine für den Kunden individualisierte IP-Centrex-Lösung an. Der Rollout soll innerhalb von sechs Monaten abgeschlossen sein.

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