Sicherheitsverwaltung und universelle dynamische Gruppen

Baramundi aktualisiert Management Suite

| Autor / Redakteur: Dirk Srocke / Andreas Donner

Universelle dynamische Gruppen sind zunächst als zusätzliche Option verfügbar und sollen ihre klassischen Vorgänger sukzessive ablösen.
Universelle dynamische Gruppen sind zunächst als zusätzliche Option verfügbar und sollen ihre klassischen Vorgänger sukzessive ablösen. (Bild: Baramundi)

Per Update verspricht Baramundi ein Unified Endpoint Management, das den Anforderungen der DSGVO genüge. Zudem bietet die Baramundi Management Suite 2018 (bMS) neue Filtermöglichkeiten und Detailverbesserungen.

Mit der jetzt aktualisierten bMS bietet die Baramundi Softare AG (Baramundi) universelle dynamische Gruppen (UDG) mit erweiterten Leistungsmerkmalen an. Administratoren können so Filterbedingungen logisch kombinieren, Nicht-Windows-Geräte ähnlich flexibel wie Windows-Geräte auswählen sowie gemeinsame Selektionen quer über alle Geräteklassen definieren.

Bereits bei der Filtereingabe liefere eine Live-Vorschau zudem eine Sicht auf die Treffermenge. Überdies können IT-Verantwortliche erstmals auch spezifische dynamische Compliance-Abfragen für Mobilgeräte definieren, indem sie ihre Eigenschaften als Filterkriterien in UDG nutzen. Zunächst sind klassische und universelle dynamische Gruppen noch parallel verfügbar.

Zu weiteren Neuerungen der Baramundi Management Suite 2018 zählen die globale Konfiguration der Energiedaten-Erfassung verwalteter Endpoints sowie die dokumentierte Zweckbindung personenbezogener Daten (beispielsweise IP-Adressen) für jedes bMS-Modul. Zudem lassen sich im Release 2018 Agents im IEM-Modus auf allen Windows-Endpoints jetzt auch zeitsparend über das bMC-Menü aktualisieren.

Anwendung der DSGVO

Laut Baramundi tauge die jetzt vorgestellte bMS zum wichtigen und zentralen Baustein, um die Vorgaben der Datenschutzgrundverordnung (DSGVO) umzusetzen. So können IT-Administratoren jetzt direkt in der Geräteansicht der Windows-Endpoints steuern, wer zur Anzeige personenbezogener Daten berechtigt ist.

Durch die Erweiterung der Sicherheitsverwaltung seien individuelle Einstellungen möglich, die ganz im Einklang mit dem Privacy-by-Design/Privacy-by-Default-Grundsatz der neuen DSGVO stehen: Datenschutzverletzungen ließen sich bereits durch vorausschauende Gestaltung von Funktionen und Maßnahmen verhindern; eine größtmögliche Datensparsamkeit durch minimierte Datenerhebung, beschränkte Zugriffsberechtigungen und Anonymisierung erreichen.

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